Nebenberuflich selbstständig? Auf diese 8 Dinge musst du achten!

Erik Renk 16. Oktober 2015 49
Nebenberuflich selbstständig? Auf diese 8 Dinge musst du achten!

Wenn du dich nebenberuflich selbstständig machen willst, liegst du voll im Trend. Laut KFW Gründermonitor gab es im Jahr 2013 562.000 Gründungen im Nebengewerbe. Immerhin sind dies über 50% aller Gründungen. 2014 lagen diese bei 868.000.

Die nebenberuflichen Gründungen sind häufig Solo- und keine Team-Gründungen. Nebenberuflich oder hauptberuflich eine Firma zu gründen ist eine Herausforderung. Rechtliche, steuerliche und buchhalterische Vorschriften gilt es zu beachten.

Als ich mit 19 Jahren meine erste Firma gründete, wusste ich nicht wo ich anfangen sollte. Deswegen habe ich für dich die wichtigsten acht Punkte um nebenberuflich selbstständig Starts zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Nebenberuflich oder hauptberuflich selbstständig – wo liegt der Unterschied
  2. Melde ich ein Gewerbe an oder bin ich freiberuflich tätig?
  3. Nebenberuflich selbstständig und Angestellter
  4. Nebenberuflich selbstständig und Student
  5. Nebenberuflich selbstständig und arbeitslos
  6. Nebenberuflich selbstständig und Soldat oder Beamter
  7. Muss ich Steuern zahlen wenn ich nebenberuflich selbstständig bin?
  8. Scheinselbstständigkeit

1. Nebenberuflich oder hauptberuflich selbstständig – wo liegt der Unterschied

Nebenberuflich selbstständig sein heißt einen Hauptberuf zu haben. Das setzt nicht unbedingt ein Angestelltenverhältnis voraus. Du kannst Vollzeit Student, Soldat, Beamter oder arbeitslos sein und eine nebenberufliche Selbstständigkeit aufbauen.

Es gibt zwei Punkte bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit zu beachten:

  1. Aus Sicht der Arbeitszeit bist du nebenberuflich selbstständig bei weniger als 18 – 20 Stunden Zeitinvestition in der Woche.
  2. Das Einkommen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit darf nicht dein Einkommen aus der Haupttätigkeit übersteigen. Bei Studenten und Arbeitslosen gibt es Ausnahmen, auf die ich später eingehe. Der Grund für diese Regelung ist, dass aus Sicht der Ämter und Sozialversicherungsträgern dein Arbeitsmittelpunkt bestimmt werden soll und hierfür Sozialversicherungsabgaben fällig werden. Einnahmen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit werden grundsätzlich nicht mit Sozialabgaben belastet.

2. Gewerbe anmelden oder freiberuflich tätig

Freie Berufe sind z.B. Rechtsanwalt, Notar oder Schauspieler. Diese Berufsgruppe muss kein Gewerbe anmelden. Der Vorteil für die freien Berufe ist, dass sie von der Gewerbesteuer befreit sind. Als Freiberufler ist es wichtig die Aufnahme der Tätigkeit dem Finanzamt unverzüglich zu melden. Danach bekommst du den steuerlichen Erfassungsbogen zugesandt.

Hier kannst du sehen welche freien Berufe es gibt und ob deine nebenberuliche Selbständigkeit auch unter die freien Berufe fällt.

Du bist kein Freiberufler?

Dann meldest du dein Gewerbe bei dem nächsten zuständigen Gewerbeamt an. Bei der Anmeldung gibst du an, dass du dein Gewerbe im Nebenerwerb ausübst. Innhalb von 14 Werktagen schickt dir das Finanzamt automatisch einen steuerlichen Erfassungsbogen zu.

Als Gewerbetreibender bist du gewerbesteuerpflichtig. Für Einzelunternehmer gibt es einen Freibetrag von 24.500€ Gewinn. Unterhalb dieses Wertes musst du als Gewerbebetreibender keine Gewerbesteuer zahlen. Kapitalgesellschaften (z.B. eine AG oder eine GmbH) sind ab dem ersten Euro Gewinn gewerbesteuerpflichtig.

3. Nebenberuflich selbstständig und angestellt?

Als Angestellter hast du einen Arbeitsvertrag mit deinem Arbeitgeber geschlossen. Dieser regelt grundsätzlich das Arbeitsverhältnis. Eine gängige Klausel ist, dass die Aufnahme einer Nebentätigkeit gemeldet und genehmigt werden muss.

Dieser Punkt ist strittig und wird regelmäßig von den Arbeitsgerichten abgewiesen, sofern deine Nebentätigkeit nicht die Geschäftsinteressen deines Arbeitgebers berührt.

Drei Beispiele für einen Verstoß gegen die Geschäftsinteressen deines Arbeitgebers.

  1. Auftragsarbeiten für die Konkurrenz. Eine Friseurin arbeitet nebenberuflich bei einem anderen Friseur in der Nähe des Arbeitgebers.
  2. Jeden Abend in der Woche in einer Disco arbeiten und morgens komplett verschlafen am Arbeitsplatz erscheinen.
  3. Ausdrucken der Rechnungen für die nebenberufliche Tätigkeit am Drucker auf der Arbeit. Achte darauf keine Materialen deines Arbeitgebers für die Selbständigkeit zu benutzen oder nur mit Genehmigung deines Vorgesetzten.

Wenn du nicht gegen die Geschäftsinteressen deines Arbeitgebers verstößt, gibt es eine Meldepflicht aber keine Genehmigungspflicht. Eine Genehmigung ist Formsache. Vor den Arbeitsgerichten wird regelmäßig entschieden das eine „nicht Meldung“ kein Kündigungsgrund ist. Wenn dein Chef auf deine neue Website stößt ohne das er vorher informiert wurde kann es zu Unstimmigkeiten und Misstrauen führen. Deswegen ist eine Meldung grundsätzlich zu empfehlen.

Als Angestellter in Vollzeit bist du in der gesetzliche Krankenversicherung versichert. Auf dein Einkommen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit brauchst du keine Sozialversicherungsbeiträge entrichten, sofern du eine der drei Grenzen nicht überschreitest:

  1. Zeitinvestition von 18 – 20 Stunden.
  2. Der Verdienst aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist höher als im Hauptberuf.
  3. Umsatz über 75% der Bezugsgröße zur gesetzlichen Rentenversicherung. 75 % der Bezugsgröße zur gesetzlichen Rentenversicherung entspricht 2126,25€ Die Bezugsgröße ist das Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies lag 2015 bei 2835€ monatlich.

Solltest du eine dieser drei Grenzen überschreiten wirst du krankenversicherungspflichtig in deiner nebenberuflichen Tätigkeit. Auf die Umsätze der selbstständigen Tätigkeit fallen 15,6% Krankenversicherungsbeitrag an, bis zu einem Gesamteinkommen von 49.500€ im Jahr.

Schwer abzugrenzen sind Teilzeitangestellte. Die Frage ist, was der Arbeitsmittelpunkt ist. Meine Empfehlung ist eine Statusfeststellung bei deiner Krankenversicherung durchzuführen.

Bei Unstimmigkeiten nimm vorsichtshalber Kontakt mit deiner Krankenversicherung auf.

Du kannst dich zu dem Thema auch hier kostenlos beraten lassen.

4 Geschäftsideen, mit denen du nebenbei starten kannst

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4. Nebenberuflich selbstständig und Student

Studenten dürfen maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten, ansonsten verlieren sie den Status als Student und werden erwerbstätig. Unter 25 Jahren sind Studenten meist kostenlos als Familienmitglied über die Eltern mitversichert. In diesem Fall darfst du maximal 405€ monatlich dazuverdienen. Einzige Ausnahme sind die Semesterferien. Der Wert von 405€ monatlich darf dann einmal im Jahr überschritten werden aber nicht länger als 2 Monate am Stück.

Du kannst dich allerdings auch schon vorher selbst als Student versichern. Dann gilt die Regel mit der Einkommensbegrenzung nicht und du musst nur noch auf doe 20 Stunden Grenze achten. Der Beitrag für die studentische Krankenversicherung beträgt dann rund 70€ monatlich. Wenn du über 25 Jahre bist, musst du dich freiwillig gesetzlich oder privat versichert.

Es gibt hier zwei Grenzen die du nicht überstiegen darfst ohne deinen Status in der Krankenversicherung zu verlieren.

  1. Über 20 Stunden Zeitinvestition für die nebenberufliche Tätigkeit
  2. Ein hoher Gewinn der auf eine hauptberufliche Selbstständigkeit hinweist (Entscheidung liegt im ermessen des Sachbearbeiters).

Übersteigst du diesen Wert musst du dich voll versichern. Beiträge zwischen 250€ – 600€ monatlich werden fällig. Es ist sinnvoll mit seiner Krankenversicherung in Kontakt zu stehen und bei Grenzfällen eine Statusfeststellung durchzuführen. Eine studentische Krankenversicherung gilt bis zum 14. Fachsemester oder bis zu dem Semester in dem du 30 wirst.

Nebenberuflich Selbstständig machen - lieber früher als später

5. Nebenberuflich selbstständig und arbeitslos

Bist du arbeitslos, kannst du dich nebenberuflich selbstständig machen.

Dabei gibt es folgende Grenzen zu beachten:

  1. Bei einer Wochenarbeitszeit von mehr als 15 Stunden bist du nicht mehr arbeitslos.
  2. Gewinne bis 165€ kürzen nicht das Arbeitslosengeld. Gewinne sind Einnahmen abzüglich deiner Aufwendungen.
  3. Gewinne über 165€ bis 400€ werden auf das Arbeitslosengeld angerechnet und mindern es. Bei einem Arbeitslosengeld von mehr als 1000€ erhöht sich der Betrag von 165€ auf 200€ im Monat.

Wenn du mehr als 400€ Verdienst, bist du sozialversicherungspflichtig und nicht mehr arbeitslos.

6. Nebenberuflich selbstständig und Soldat oder Beamter

Als Soldat oder Beamter bist du in einem Dienstverhältnis und nicht in einem Arbeitsverhältnis. Einige Grundrechte sind eingeschränkt. Als Beamter hast du zum Beispiel kein Streikrecht und kein Verhandlungsrecht.

Aus dem besonderen Treueverhältnis ergeben sich Besonderheiten bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit.

Die Arbeitszeit darf in der nebenberuflichen Tätigkeit 8 Stunden pro Woche nicht überschreitet oder 1/5 der wöchentlichen Dienstzeit. Bei Teilzeit mit 20 Stunden Dienstzeit wären dies 4 Stunden pro Woche (20 / 5 = 4).

Grundsätzlich steht einer nebenberuflichen Selbstständigkeit nichts im Wege, eventuell muss eine Genehmigung eingeholt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die nebenberufliche Tätigkeit nicht im Konflikt mit dem Beamtenverhältnis steht. Ein Polizeibeamter darf zum Beispiel nicht als Türsteher vor der Diskothek arbeiten.

Bei Bundeswehrsoldaten kann zudem der Disziplinarvorgesetzte die Nebentätigkeit untersagen. Bei Aufnahme der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist dem Dienstherr die Aufnahme der Tätigkeit anzuzeigen. Das Einkommen aus der nebenberuflichen Tätigkeit darf deinen Hauptverdienst nicht übersteigen.

Krankenversicherungsbeiträge müssen in der nebenberuflichen Selbstständigkeit nicht gezahlt werden.

7. Muss ich Steuern zahlen wenn ich nebenberuflich selbstständig bin?

Grundsätzlich ist jede Person ab der Geburt steuerpflichtig. Deswegen sind auch Einnahmen aus einer nebenberuflich selbstständigen Tätigkeit steuerpflichtig.

Ich gehe hier auf die beiden wichtigsten Steuerarten ein:

  1. Einkommensteuer
  2. Umsatzsteuer

Einkommenssteuer

Ganz grob gesagt ergeben deine Einnahmen abzüglich Ausgaben den zu versteuernden Gewinn. In Deutschland haben wir ein progressives Steuersystem. Je mehr du verdienst, umso höher ist der Steuersatz.

Mit dem Steuerrechner des BMF kannst du deine Steuern berechnen.

Hinweis: Deine Einkommenssteuer erhöht sich, wenn du nebenberuflich selbständig bist. Was du netto aus einem Auftrag rausbekommst, gehört also nicht komplett dir, sondern muss auch versteuert werden. Am besten legst du immer um die 40% deiner Einnahmen aus einer nebenberuflichen Selbständigkeit direkt auf ein Extrakonto, sodass am Ende des Jahres bei einer Steuerrückzahlung nicht das böse Erwachen kommt. Diesen Umstand solltest du bei deiner Honorarkalkulation ebenfalls beachten.

Umsatzsteuer

In Deutschland bist du generell umsatzsteuerpflichtig. Auf deine verkauften Produkte oder Dienstleistungen führst du Umsatzsteuer ab. Es gibt verschiedene Umsatzsteuersätze von 19% und 7%.

Hier kannst du deine Umsatzsteuer für jede Rechnung ganz einfach berechnen und findest auch die verschiedenen Umsatzsteuersätze.

Du bist verpflichtet monatlich Umsatzsteuer abzuführen, das ist aufwendig. Zum Glück gibt es die Kleinunternehmerregelung:

Wenn du 17.500€ Umsatz im Vorjahr und im Gründungsjahr voraussichtlich nicht über 50.000€ Umsatz überschreitest, kannst du diese Regelung in Anspruch nehmen.

Der Vorteil

Du brauchst keine Umsatzsteuer ausweisen und somit nicht abführen. Buchhalterisch bedeutet das weniger Aufwand.

Der Nachteil

Unternehmer können sich die Umsatzsteuer zurückholen die sie zahlen. Du kaufst dir beispielsweise einen Computer für dein Unternemen, dann kannst du dir diese Umsatzsteuer wiederholen. Das entfällt bei der Kleinunternehmer-Regelung. Für dich ist die Umsatzsteuer ein echter Kostenpunkt.

8. Scheinselbstständigkeit

Ein Problem bekommst du nur, wenn du für einen Auftraggeber tätig bist. Nehmen wir an du machst Promotion oder arbeitest für einen Versicherungskonzern. Dann wirst du als Scheinselbstständiger geführt und eher einem Angestelltenverhältnis zugeordnet, weil du zwar selbstständig bist, jedoch in einem anstellungsähnlichen Verhältnis arbeitest.

Scheinselbstständig bist du, wenn du 5/6 deiner Einnahmen von einem Arbeitgeber bekommst und gegenüber dem Auftraggeber weisungsgebunden bist.

Ist das der Fall, bist du rentenversicherungspflichtig. Auf deine Umsätze zahlst du 18,7% Rentenversicherungsbeiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze von ca. 60.000€ Umsatz. Falls du rückwirkend geprüft wirst, können hohe Rückforderung entstehen. Mein Tipp, veranlasse eine Statusfeststellung bei der Rentenversicherung vor Beginn deiner Tätigkeit.

Hier kannst du dich kostenlos informieren.

Fazit 

Ich habe mehrere Unternehmen gegründet und weiß wie schwer es ist sich in diese neue Welt vorzuwagen. Ich vergleiche es mit der ersten Fahrstunde, bei der ich mich bewusst darauf konzentrieren musste das Auto zu fahren. Alles war neu. Heute denken wir beim Autofahren gar nicht mehr nach, sondern fahren intuitiv.

Mein Tipp: Lass es auf dich zukommen und vertraue dem Prozess. Wenn du die 8 Punkte beachtest sollte nichts schiefgehen.

Eine Selbstständigkeit ist ein mutiger Schritt und wird dich in jedem Fall persönlich voranbringen.

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49 Kommentare

  • Hi!
    Ich bin hauptberuflich angestellt, möchte nun in einem Fitnessstudio als Aerobictrainerin nebenberuflich arbeiten. Mehr als 450 Euro würden da im Monat nicht zusammen kommen.

    1. Wäre ich - aufgrund der unterrichtenden Tätigkeit - Freiberufler?
    2. Ich bin eh privat krankenversichert, ist es dann für die Rentenversicherung nicht egal, ob ich nebenher ein bisschen was verdiene?

    Danke vorab schonmal für eine kurze Antwort.
  • Hey Andrea,

    klär das am besten mit dem Finanzamt und deinem Steuerberater.
    Wir dürfen keine Beratung in dieser Form anbieten und möchten auch keine falschen Versprechungen machen.

    Beste Grüße
    Moritz
  • Hallo,

    Hallo bin Ku und komme nich über 17000 im Jahr deswegen möchte ich in TZ gehen und noch ca 800-1200 dazu verdienen bei einer 30std Woche!
    Falle ich dann aus der Ku Regelung raus und muss Umsatzsteuer abgeben?
    Was ist noch wichtiges zu beachten wenn ich in Teilzeit starte?Danke im Voraus.
    Muss ich Gewerbesteuer zahlen wenn ich mit beiden Einkommen auf 25.000eur komme?
  • Hey JailJay,

    Wir dürfen eine Steuerberatung anbieten. Wende dich deshalb am besten an deinen Steuerberater oder das Finanzamt. Wir können wir auf Wunsch auch einen passenden Steuerberater vermitteln, wenn du das wünscht.

    Wenn du 17.000 im Jahr als KU verdienst, solltest du aber nicht aus der Regelung herausfallen. Die Gewerbesteuer solltest du ebenfalls nicht zahlen müssen, da diese für den Unternehmensgewinn zählt. Auf dein Einkommen solltest du hingegen einfach normal Einkommenssteuer zahlen müssen.

    Klopf einfach mal beim Finanzamt oder deinem Steuerberater an und lasse diese wichtigen Fragen klären.

    Beste Grüße
    Moritz
  • Hallo, ich habe eine Frage:
    ich bin Vollzeit im Angestelltenverhältnis berufstätig, möchte aber nebenbei mit Dienstleistungen (Reinigung, kleine Transporte, Renovierungen) noch Geld verdienen. Diese Tätigkeit würde ich nach Aufträgen ausführen. Ist das dann eine Scheinselbstständigkeit oder nebentätig selbstständig und angestellt?
    Liebe Grüße
    Gunhild
  • Ich bin verbeamteter Lehrer und habe ein Buch geschrieben, das ich über Amazon selbst veröffentlichen werde. Nun bin ich realistisch und weiß, dass ich damit monatlich nur Peanuts verdienen werde. Das Schreiben ist nur ein Hobby. Muss ich trotzdem bei der Schulleitung sagen, dass ich schreibe und eine Selbstständigkeit anmelden? Ich vermute, dass das mit der Umsatzsteuer sowieso über Amazon selbst läuft. Und die paar Euro, die ich zusätzlich bekommen werde, müssen wahrscheinlich trotzdem beim Finanzamt angegeben werden.
  • Danke für den guten Überblick. Ich möchte nebenberuflich Tanz- und Musikunterricht geben. Zur Zeit habe ich die Möglichkeit, ab und zu in einer Tanzschule Vertretungsstunden zu geben. Hierfür muss ich eine Rechnung schreiben, bin aber noch nicht beim Finanzamt als Freiberufler/selbstständig angemeldet. Kann ich die Rechnungen auch als Privatrechnung schreiben?
    Vielen Dank, Verena
  • Hey Verena,

    am besten rufst du beim Finanzamt an und klärst das direkt mit denen. Vielleicht kann dir auch dein Auftraggeber dabei weiterhelfen. Sofern die öfter Vertretungen engagieren, sollten sie damit ja Erfahrungen haben.

    Gruß, Moritz
  • Hallo Erik,

    ein wirklich interessanter Artikel. Ich wünschte, ich hätte ihn früher gefunden.
    Ich habe seit kurzem mein Studium abgeschlossen und bin nun arbeitslos (womit schonmal zwei Punkte auf mich zutreffen) und baue mir dabei nebenher einige eigene Selbstständigkeit auf.
    Vor allem der Punkt mit der Zeitinvestition und mit dem Umsatz hat für mächtig hin und her bei der Krankenversicherung gesorgt.

    Inzwischen bin ich schlauer und verarbeite und begleite meinen Weg mit einem eigenen Blog. Da hab ich bereits auch einen Beitrag zu meinen Fehlern geschrieben:

    http://get-noticed.de/nebenberuflich-selbststaendig/

    Hast du zu Anfang auch was falsch gemacht, was dich irgendwann wieder eingeholt hat? Freue mich auf dein Feedback. Ich will immer von anderen lernen!

    Beste Grüße
    Julian

    P.S.: Euer Dienst ist der Beste ;) Hab auch bereits ein Konto. Das Abo sprengt aber leider momentan mein Budget. Wenn es wieder besser läuft, reaktivere ich es aber sofort. Es vereinfacht mein Leben so ungemein, statt die ganze Zeit manuell Rechnungen zu schreiben.
  • Hallo,
    ein toller Beitrag, aber leider hilft der mir so gerade nicht weiter,...
    ich würde mich gerne Selbständig machen, weiß aber nicht, welche Variante der Selbständigkeit für mich die Beste wäre.
    Ich arbeite 35 Std/ Woche in einem Büro und würde mich gerne nebenbei Selbständig machen.
    Nun hätte ich die Option Selbständig im Nebenerwerb, Freiberufler oder Selbständig.
    Da ich als Selbständige erst mal viele Ausgaben haben ( Büroeinrichtung, Computer, Computerprogramme, Drucker, etc.) bin ich unentschlossen, in welche Richtung es gehen soll.
    Ich denke, dass ich Anfangs noch nicht viele Aufträge haben werde und wenn, dann eher kleinere Projekte.
    Ich hoffe aber, dass es in 1-2 Jahren die Auftragslage zunimmt und natürlich wäre mein endgültiges Ziel, komplett von meiner Selbständigkeit leben zu können.
    Welche Variante wäre da am besten?

    Wie ist das mit den Steuern? Werden die Einnahmen (egal welche Variante der Selbständigkeit) auf mein monatliches Einkommen von meinem Hauptberuf dazugerechnet, oder wird das separat gesehen?
    Vielen Dank für Hilfe.
  • Hey Dalida,

    als Freiberufler starten kannst du nur, wenn du bestimmten Tätigkeiten ausübst. Schau mal hier: https://lexikon.fastbill.com/freiberufler/

    Wenn du keinen freien Beruf ausüben möchtest, dann bleibt nur ein Gewerbe übrig, s. Punkt 2 -> https://blog.fastbill.com/nebenberuflich-selbststaendig/#2

    Ansonsten solltest du mit deinem Arbeitgeber klären, ob die nebenberufliche Tätigkeit in Ordnung geht. S. Punkt 3 -> https://blog.fastbill.com/nebenberuflich-selbststaendig/#3

    Ich hoffe das hilft. Viel Erfolg!

  • Hallo Danke für den Bericht!
    Ich bin momentan im 2. Lehrjahr als Zahntechnikern tätig und sitze nun vor dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung da ich nebenbei gerne freiberuflich mit Modeln anfangen möchte.
    Dort ist es sehr unterschiedlich wie lange und wieviel ich mal arbeite. Wie wirkt sich das dann alles mit der ausbildung aus?(wenn ich mal mehr verdiene als mei Ausbildungsgehalt/Steuerzahlungsmäßig ect)
    Vielen Dank!
  • Hallo, ich bin mit 20h/Woche angestellt und arbeite ca. 18h/Woche freiberuflich.
    "Der Verdienst aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist höher als im Hauptberuf.", schreibst du. Heißt das brutto oder netto? Ich komme mit meiner freiberuflichen Tätigkeit schon an den Nettolohn heran. Könnte vetl. dieses Jahr aber noch mehr verdienen, wenn bei der Überschreitung der Bruttolohn gerechnet werden würde. Danke für die Hilfe!
  • Hey Ola,

    in solchen Grenzfällen empfehle ich dir unbedingt mal mit einem Steuerberater zu sprechen. Das wird sicher Klarheit bringen.
  • Hallo, der Beitrag enthält einen Fehler: Die Krankenversicherungsbeiträge und die Rentenversicherungsbeitrage von Selbstständigen werden nicht auf Umsatzhöhe festgesetzt, sondern auf dem zu versteuernden Einkommen aus der selbstständigen Tätigkeit. Ansonsten finde ich den Artikel übersichtlich
  • Lieber Erik,

    Danke Für Deine detaillierten Infos.
    Ich habe bezüglich meiner Konstellation eine Frage:
    Ich bin Hauptberuflich in einem festen Angestelltenverhältnis. Nun möchte ich eine telefonische Lebensberatung nebenbei beginnen. Es wird nicht mehr als 450,- € im Monat zusätzlich sein. Ist der Nebenjob Umsatzsteuerpflichtig?
    Danke mit LG Ursula
  • Hey Ursula,

    mit dem von dir geschätzten Verdienst sollte es dir möglich sein von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch zu machen und könntest somit auf die Umsatzsteuer verzichten. Wir dürfen jedoch keine Steuerberatung vornehmen, deshalb kläre das am besten mit deinem Steuerberater oder dem Finanzamt, dann bist du auf der sicheren Seite.

    Beim Finanzamt gibt es meist spezielle Gründungsberater, welche dir vor Beginn deiner Tätigkeit einen guten Überblick geben können. Ich habe persönlich gute Erfahrungen damit gemacht.

    Gruß
    Moritz
  • Ich bin bei einer Firma fest beschäftigt und habe nun als Schauspieler ein Angebot erhalten über zwei Drehtage wo die Gage und das Buyout deutlich über dem Monatslohn meines jetzigen Arbeitgeber liegt. Aber der Job dauert eben nur zwei Tage. Meinen Arbeitgeber habe ich darüber informiert und vorher gefragt, ob er damit einverstanden wäre. Bisher noch keine Antwort. Aber worauf muss ich achten in diesem Fall, damit ich nicht gekündigt werde und damit alles korrekt abläuft?
  • Hey Alexander,

    solange deine Tätigkeit als Schauspieler in keinem Konkurrenzverhältnis zu deinem bisherigen Job steht, kann dir dein Arbeitgeber die Nebentätigkeit nicht verbieten. Natürlich darf außerdem die Nebentätigkeit deine Arbeitskraft nicht einschränken und somit deine Haupttätigkeit beeinträchtigen.

    Dass du deinen Arbeitgeber darüber informierst ist auf jeden Fall richtig, um das Vertrauensverhältnis zwischen euch nicht zu gefährden. Aber wie gesagt, einfach verbieten kann dein Arbeitgeber es nicht und dir deswegen eine Kündigung aussprechen schon gar nicht.

    Ansonsten habe ich dir hier mal einen Link rausgesucht, der hoffentlich alle sonstigen Bedenken ausräumt: https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Nebentaetigkeit.html

    Gruß
    Moritz
  • Ich bin voll-zeit Einzelunternehmer überlege nun aber aus Finanziellen Nöten doch wieder einen Job anzunehmen. Wie verhält sich das mit meinem Business?

    Wird es dann automatisch Nebenberuflich? Und was hätte das für Auswirkungen?
  • Hey David,

    wir dürfen keine Beratung durchführen, die Bedingungen sind aber alle unter Punkt 3 des Beitrags gut beschrieben (https://blog.fastbill.com/nebenberuflich-selbststaendig/#3).

    Wichtig ist es vor allem für die Krankenversicherung, da du hier sonst schnell als Selbstständiger geführt wirst. Dein Business gilt als nebenberuflich, sofern du maximal 18-20 Stunden pro Woche arbeitest und die Einkünfte nicht die deines Jobs als Angestellter übersteigen.

    Am besten besprichst du das Thema einfach direkt mit deiner Krankenkasse.

    Gruß
    Moritz
  • hi, eine Frage, ich arbeite 30 Stundenwoche in einer Kueche, Lokal, und ab und zu helfe ich mal einer Freundin, wenn sie mich fuer Ihren Catering Service braucht, so ca 10 mal im Jahr, nicht mehr, ich hatte den Gewerbeschein geholt fuer Catering, war aber voll stress, wegen der Berufsgenossenschaft, und habe , auch aufgrund der seltenen Anfrage fuer meinen Service mein Gewerbe aufgegeben, jetzt braeuchte mich meine Freundin mal wieder fuer einen Abend, eine Bekannte meint, man kann auch einfach nur eine Rechnung schreiben und am dann bei der Lohnsteuererklaerung den erhaltenen Betrag mit der Rechnung angeben, oder ist dies nur mit Gewerbeschein moeglich? danke
  • Hey Elke,

    leider dürfen wir keine steuerliche Beratung o.ä. geben. Deshalb wende dich am besten an einen Steuerberater, der dir die Frage final beantworten kann. In unserem Beitrag über die Privatrechnung (https://blog.fastbill.com/privatrechnung-vorlage/) siehst du aber, dass eine Dienstleistung, die privat und nicht gewerblich - z.B. auch nur einmal und nicht regelmäßig erbracht wird, auch ohne Gewerbe abgerechnet werden kann. Ob dein Fall so darunter fällt, können wir nicht entscheiden.
  • Hi, sehr guter Bericht.

    Ich arbeite in Vollzeit und habe jetzt von einem Unternehmen die Möglichkeit bekommen 10-15 Stunden/Monat für sie zu arbeiten. Kann auch mal sein das ein Monat nichts zu tun ist.
    Die Bezahlung sollte auf Rechnung/Stundenbasis erfolgen. Würde ich damit auch in die Scheinselbstständigkeit rutschen? Ich kann ja nicht wissen ob evtl. in Zukunft noch weitere Angebote kommen.

    Mfg
  • Hi,

    Ich bin momentan Hausfrau, möchte nebenbei etwas dazuverdienen. Ich hätte die Möglichkeit für 10 Stunden in der Woche selbstständig als Nageldesignerin zu arbeiten.

    Ich bin verheiratet und über der
    Familienversicherung meines Mannes mitversichert. Würde dies so bleiben, solange ich nicht die 400 Euro Grenze überschreite?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen
  • Hey Jana, sprich dazu am besten mit einem Steuerberater oder dem Finanzamt. Wir dürfen keine Steuerberatung anbieten und können auch keine verlässliche Aussage tätigen, da wir nicht alle Details kennen. Gruß, Moritz
  • Wow! Sehr gut und verständlich geschrieben! Ich konnte es in einem Zug weglesen und habe alles verstanden. Was selten ist bei mir und einem Finanzthema. ;-°
    Vielen Dank für diesen Artikel!
  • Hallo, wie sieht es aus mit Nebengewerbe und schwerbehinderung? Bin blind, möchte selbst Schmuck bauen und bei Amazon sowie auf einer eigenen Homepage vertreiben. Ich arbeite von zu Hause aus, bin hauptberuflich momentan Hartz-IV-Empfängerin und möchte erst mal nebenberuflich beginnen. Natürlich bin ich auch interessiert daran, das Ganze mal hauptberuflich zu machen - außerdem habe ich noch mehrere Geschäftsideen. Wie sieht's aus?
  • Hi Tatjana, ich hab einen interessanten Link gefunden: http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/103224-gewerbeanmeldung-eines-hartz-iv-empfaengers

    Dort beantwortet eine Rechtsanwältin eine ähnliche Frage. Ich habe außerdem noch gelesen, dass du maximal 15 Stunden pro Woche in deinem nebenberuflich selbstständigen Gewerbe arbeiten darfst. Arbeitest du mehr, wäre es ein hauptberufliches Gewerbe. Dann hättest du aber auch die Möglichkeit ein sogenanntes Einstiegsgeld zu beantragen. Diese Informationen habe ich hier (http://www.startup-report.de/hartz-iv-und-nebengewerbe/) gefunden.

    Wie sich deine Schwerbehinderung auf diese Dinge auswirkt, kann ich dir leider nicht beantworten.

    Grundsätzlich kannst du das alles am besten mit einem Fallmanager im Jobcenter oder einer anderen Person mit tieferen Kenntnissen (Steuerberater, Rechtsanwalt) besprechen. Auch beim Finanzamt gibt es Mitarbeiter, die sich um Gründer kümmern. Auch hier könntest du bestimmt einen Termin bekommen, um dein Anliegen zu besprechen.

    Gruß, Moritz
  • Hallo Herr Renk,

    sehr informativer Beitrag. Eine Frage hätte ich jedoch. Woher haben Sie folgende Information?

    Umsatz über 75% der Bezugsgröße zur gesetzlichen Rentenversicherung. 75 % der Bezugsgröße zur gesetzlichen Rentenversicherung entspricht 2126,25€ Die Bezugsgröße ist das Durchschnittsentgelt der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies lag 2015 bei 2835€ monatlich.

    Ich habe mich auch anderweitig informiert und bin bisher nur auf Ihrer Seite auf diesen Punkt gestoßen.

    Viele Grüße
  • Toller Beitrag!
    Wie verhält es sich denn, bei dem Thema Ausbildung (Ü18) und Selbstständigkeit? Dadurch hat man ja einen Hauptjob, aber ein relativ geringes Einkommen
  • Hi Lizzy,

    da gelten in der Regel dieselben Bestimmungen wie im Artikel beschrieben. Also unter Punkt 3 für Angestellte. Wenn du die Parameter für deine Selbstständigkeit schon kennst, kannst du auch einfach mal konkret bei Finanzamt und Krankenkasse nachfragen.

    Gruß, Moritz
  • Hallo Erik, vielen Dank für diesen tollen Beitrag!

    Ich habe da mal eine Frage.

    Ich arbeite in Vollzeit und da ich manchmal nebenbei Dienstleistungen erbringe, habe mir vor einiger Zeit zur Sicherheit einene Gewerbeschein besorgt.

    Nun habe ich vor einen Onlineshop zu eröffnen und weiß nicht wirklich, wie das nun rechtlich aussieht. Ich habe vorher auf Amazon und eBay gehandelt, dort war ich ja als Privatverkäufer unterwegs.

    Kann ich auch mit einem Gewerbeschein einen Onlineshop führen, oder ist das irgendwie illegal?

    Ich werde ja vermutlich auch Rechnungen schreiben müssen, aber eine Umsatzsteuer ID kann ich ja als Kleinunternehmer nicht vorweisen.

    Ich habe auch Angst, dass auf einmal jeden Monat 20 Stunden Verwaltungsarbeit auf mich zukommen oder ich Steuerberater bezahlen muss, bevor ich überhaupt meinen ersten profitablen Monat hatte.

    Anders gesagt, ich habe Angst, irgendeinen Fehler zu machen und dann plötzlich tausende Euro schulden zu haben, da es bei mir Finanziell sowieso sehr knapp ist. Mit dem Onlinehandel kenne ich mich jedoch sehr gut aus, und will quasi nur mein Geschäft von Amazon auf meine eigene, unabhängige Platform auslagern.

    Ich wäre dankbar für einen Tipp!
  • Hi Miroslav!

    Grundsätzlich solltest du mit deinem Gewerbeschein auch einen Onlineshop führen können.

    Als Kleinunternehmer kannst du dir ja aussuchen, ob du die Umsatzsteuer ausweisen willst oder nicht. Wenn du dich schon gegen die Umsatzsteuer entschieden hast, kannst du dies immer zum Jahreswechsel ändern.

    Andersrum ist es nicht so einfach, zurück zur Kleinunternehmerregelung kannst du erst nach fünf Jahren wieder.

    Solange du keine Umsatzsteuer ausweist, benötigst du ja auch keine Umsatzsteuer ID.

    Die Verwaltungsarbeit und Kosten für einen Steuerberater hängen natürlich davon ab, wie sauber und gründlich du deinen Shop - und vor allem die Prozesse dahinter - aufsetzt.

    Aber, und das ist der beste Ratschlag den ich dir geben kann, am besten gehst du einfach mal zu deinem zuständigen Finanzamt und sprichst mit denen. Die werden deine Fragen genau beantworten können, denn genau das ist ja deren Job. Alternativ besorgst du dir direkt einen fähigen Steuerberater, aber hier kannst du natürlich am Anfang Kosten sparen.

    Gruß, Moritz
  • Hallo, ich bin nicht angemeldet, kann ich trotzdem eine Frage stellen?
    Viele Grüße Dagmar
  • Hallo Dagmar! Stelle gerne deine Frage hier, dann versuchen wir dir eine Antwort zu geben. Gruß, Moritz
  • Hi! Super Übersicht, danke!
    Ich wollte mal fragen ob irgendwelche Änderung seit dem Erstellen Oktober 2015 zu beachten sind.

    Viele Grüße
    Michael
  • Hi Michael! Wir dürfen keine Steuerberatung machen und nebenberufliche Selbstständigkeit muss immer von Fall zu Fall geprüft werden. Grundlegend gab es aber eher keine Änderungen. Am Besten sprichst du einfach mit deinem Steuerberater oder deinem zuständigen Finanzamt, die können dir auf jeden Fall helfen. Gruß, Moritz
  • […] Nebenberuflich selbstständig? Darauf musst du achten! – FastBill BlogOct 16, 2015 – Es gibt zwei Punkte bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit zu beachten: Aus Sicht … Diese Berufsgruppe muss kein Gewerbe anmelden. […]
  • Nebenberuflich und arbeitslos, aber nicht als arbeitslos gemeldet =
    keine Krankenversicherungsbeiträge?

    Oder gilt dann jede nebenberufliche Tätigkeit als hauptberufliche Tätigkeit?
  • Nach meinem Verständnis müsstest du Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Am besten aber einfach mal mit der KV besprechen, damit du im Ernstfall nicht ohne Versicherung da stehst. /ml
  • […] zu beantworten. Einen ersten Überblick für Kleingründungen kann hier der Artikel zu Selbstständigkeit neben Studium und Arbeit geben. Neben einer eigenen Recherche ist es allerdings sinnvoll sich an die entsprechenden […]
  • […] zu beantworten. Einen ersten Überblick für Kleingründungen kann hier der Artikel zu Selbstständigkeit neben Studium und Arbeit geben. Neben einer eigenen Recherche ist es allerdings sinnvoll sich an die entsprechenden […]
  • Das bürokratische Grundwissen ist sicherlich eine wichtige Sache. Danke dafür.

    Als ich mich selbständig machte versuchte ich viele Wissen anzueignen. “Wie geht das …. Wie ist das… usw..” Doch mir würde dann bewusst dass ich an meine Kern-Kompetenz vorbeiging. Mir fehlte der Antrieb meine wesentlichen Sachen anzugehen.
    Das geht vielen so das die Selbstmotivation fehlt, darum habe ich diese Erkenntnis zu meinen Beruf gemacht um andere dabei zu helfen.
  • Danke für diesen kleinen Überblick zum Thema Selbstständigkeit. Viele scheinen so eine Existenzgründung auf die leichte Schulter zu nehmen, besonders, wenn sie sich nebenbei selbstständig machen. Dabei gibt es im Internet so viele http://www.bwr-media.de/themen/steuern/kleinunternehmer-und-selbststaendige/" rel="nofollow">Informationen für Selbstständige, dass ich mich frage, wieso manche die einfachsten Dinge über Steuern und so weiter nicht wissen! Eigentlich schade.

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