Was Blogger bei der Buchhaltung beachten sollten

Moritz Lampkemeyer 04. November 2016 1
Was Blogger bei der Buchhaltung beachten sollten

Je nachdem wie erfolgreich du als Blogger bist, beschäftigst du dich vielleicht schon länger mit dem Thema Buchhaltung für Blogger oder du suchst gerade erst einen Einstieg zum Thema. In diesem Artikel möchten wir dir als Blogger eine Hilfestellung geben, damit du auf alles was wichtig ist achtest und deine Buchhaltung rockst.

Die passende Rechtsform als Blogger wählen

Wir wollen uns gar nicht lange mit diesem Thema aufhalten, denn in diesem Beitrag geht es um die Buchhaltung für Blogger. Der Vollständigkeit halber soll aber die Wahl der Rechtsform nicht unerwähnt bleiben, denn „sobald du in Deutschland Waren oder Dienstleistungen verkaufst oder damit handelst, musst du ein Gewerbe anmelden.“ Sebastian von Wireless Life hat die unterschiedlichen Rechtsformen in seinem Steuern Guide für Digitale Nomaden sehr schön zusammengefasst. Deshalb nur so viel:

Als Blogger verdienst du deine Brötchen klassischerweise durch Affiliate Marketing und Sponsoring. Diese Bereiche disqualifizieren dich im Regelfall als Freiberufler, deshalb kommt dann nur eine Gewerbeanmeldung in Frage. Ob nun als Kleinunternehmer, Personen- oder Kapitalgesellschaft bleibt dir überlassen und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Etwa, ob du auch nach Gründung weiterhin in Deutschland gemeldet sein möchtest und wie hoch deine Umsätze sein werden. Am besten informierst du dich vorab genau, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Rechtsformen haben und sprichst anschließend mit deinem Steuerberater oder dem zuständigen Finanzamt. Dort gibt es meist spezielle Berater für Existenzgründer.

Aller Anfang ist schwer – aber wichtig

Gerade wenn du vorher noch nie mit Buchhaltung oder kaufmännischen Themen zu tun hattest, kann das Thema Buchhaltung für Blogger auf den ersten Blick sehr komplex wirken, egal ob du dich nebenberuflich selbstständig machst oder dein Projekt in Vollzeit gründest. Doch das muss es gar nicht sein. Wenn du ein paar Grundsätze beachtest, wird sich dir der ganze Papierkram schnell erschließen. Einer dieser Grundsätze lautet: Alles was du anfangs richtig machst, musst du später nicht korrigieren. Und auch wenn es trivial klingt: Wer gar nicht erst anfängt die Belege im Schuhkarton zu sammeln, kommt später nicht durcheinander.

Also: Lieber direkt in die passende Software investieren. Rechnungen lassen sich zwar auch mit Google Docs oder Word erstellen, aber wirklich professionell ist das nicht. Mit FastBill hast du über die Rechnungsstellung hinaus alle wichtigen Aspekte abgedeckt und bist auf der sicheren Seite. Dazu zählen die Kundenakte, die Dokumentenverwaltung, das Banking, der Steuerberater-Export und vieles mehr.

 

Gib nicht mehr Geld aus, als du einnimmst

Ein positiver Cashflow zeigt, dass es deinem Unternehmen gut geht. Gerade am Anfang ist es als Blogger schwer, dauerhaft einen positiven Cashflow aufzubauen. Einige Ausgaben lassen sich natürlich nicht vermeiden, wie Hosting und Software, weshalb viele Blogger ihren Blog nebenbei aufbauen. Umso wichtiger ist es, dass du deine Ausgaben im Blick behältst, damit sie dir nicht über den Kopf wachsen.

Mit FastBill ist das ziemlich easy. Für deine Papierbelege nutzt du einfach eine Scan-App, wie fileee oder Scanbot. Einfach einscannen und anschließend als PDF an deine FastBill Inbox schicken. Dazu bekommst du von uns eine geheime Mailadresse. Alle Dokumente die du an diese Adresse schickst, kannst du hinterher einfach zuweisen. Die Daten fließen dann mit in deine Finanzübersicht ein. Dort siehst du immer, was du in den jeweiligen Monaten ausgegeben hast und natürlich auch deine Einnahmen.

finanzen-als-blogger

Einnahmen und Ausgaben übersichtlich dargestellt

Den Cashflow im Auge behalten

Sich ständig im Online Banking einloggen müssen, nur um nachvollziehen zu können, ob die Rechnung endlich bezahlt wurde, ist lästig. Darum kann FastBill auch Banking. Einfach dein Konto verbinden und schon siehst du, ob grade Ebbe oder Flut herrscht. Im Banking kannst du deine Rechnungen und Belege auch einfach per Drag & Drop als bezahlt markieren. Zukünftig wird das auch automatisch passieren, du musst dann nur noch zustimmen. Sogar Überweisungen kannst du bald direkt in FastBill ausführen. So kannst du Belege aus der Inbox dann per Klick bezahlen. Klingt so, als würde der Cashflow immer flüssiger – im positiven Sinne!

Einnahmen abrechnen – der Teufel liegt im Detail

Wie bereits erwähnt, verdienst du als Blogger vor allem durch Affiliate Marketing und Sponsoring. Natürlich gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie den Verkauf eigener Produkte oder Bücher. Da diese allerdings nicht zum „Kerngeschäft“ eines jeden Bloggers gehören, lassen wir sie etwas außen vor. Trotzdem ist eine gute Reichweite als Blogger natürlich buchstäblich Gold wert, um eigene Produkte oder Bücher zu vermarkten.

Bei der Abrechnung deiner Einnahmen ist es wichtig, dass deine Rechnungen korrekt sind. Dabei gibt es einige Pflichtangaben, die jede Rechnung enthalten muss. Anstatt jede Rechnung zu kontrollieren, kannst du einfach auf FastBill setzen. In unserem System hinterlegst du alle wichtigen Angaben und die Software erzeugt dir dann korrekte und wunderschöne Rechnungen. Neben dem Vergessen der Pflichtangaben gibt es weitere Stolpersteine bei der Rechnungsstellung, wie z.B. keine fortlaufende Rechnungsnummer oder fehlende Angaben. Auch diese Stolpersteine räumt FastBill aus dem Weg. So kannst du dich stressfrei um deine Karriere als Blogger kümmern und musst nicht alles doppelt und dreifach prüfen. Einmal einrichten und fertig.

Mit dem Vorlageneditor kannst du deine Rechnungen übrigens individuell gestalten:

Einnahmen durch Affiliate Marketing

Bei den meisten Affiliate Programmen für Blogger läuft es so, dass der Partner (dein Kunde) dir eine Gutschrift ausstellt. In diesem Zusammenhang ist das eine Rechnung, die vom Kunden selbst erstellt wird. Normalerweise bekommst du diese Gutschriften per E-Mail oder kannst sie in deinem Account auf der jeweiligen Plattform herunterladen. Die Gutschriften kannst du, genau wie deine Belege, an deine FastBill Inbox schicken und dann zuweisen.

Einnahmen durch Affiliate Marketing aus dem (EU-)Ausland

Ein beliebtes Affiliate Programm bei Bloggern ist das Amazon Partnernet. Partizipierende Blogger erhalten Provisionen für Nutzer, die über Affiliate Links etwas bei Amazon kaufen. Hierbei bekommst du allerdings von Amazon lediglich eine Nachricht, dass wieder eine Auszahlung ansteht. Als Unternehmer solltest du nun eine Pro-Forma Rechnung erstellen. Diese wird nicht an deinen Kunden versandt, sondern dient lediglich zu Dokumentationszwecken. Im Falle einer Betriebsprüfung ersparst du dir so bestimmt einige graue Haare und eine Menge Geld, da du die Umsatzsteuer im Ernstfall sonst nachzahlen müsstest.

Amazon agiert in der EU allerdings aus Luxemburg, weshalb hier das sogenannte Reverse-Charge Verfahren angewendet werden muss. Dies besagt, dass die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergeht. Wenn du eine Rechnung aus dem EU Ausland erhältst mit dem Hinwes „Übergang der Steuerschuld auf den Leistungsempfänger“, dann musst du die Umsatzsteuer selbst ermitteln und abführen. Wenn du selbst eine Rechnung ins EU Ausland erstellen möchtest, kannst du die Option bei FastBill einfach dafür nutzen.

Für Rechnungen an Unternehmen außerhalb von Deutschland und der EU entfällt die Umsatzsteuer in Deutschland komplett. Allerdings müsst ihr hierbei das Steuerrecht des jeweiligen Landes beachten und die Umsätze dort anmelden.

Einnahmen durch Sponsoring

Unter Sponsoring fassen wir einfach mal Sponsored Posts und sonstige gesponserte Angebote, wie Werbebanner auf deinem Blog zusammen. Sofern diese keine Affiliate Banner sind und du sie pauschal abrechnest, stellst du sie ja normal in Rechnung, wie eben Sponsored Posts. Du erstellst also einfach eine Rechnung in FastBill und schickst sie an deinen Kunden. Auf Wunsch kann FastBill deine Rechnungen sogar per Post verschicken, oder du schickst sie direkt nach der Erstellung per E-Mail. Beim Mailversand bekommt dein Kunde dann auch einen Link zu seinem persönlichen Kundencenter. Hier kann er die Rechnungen anschauen, herunterladen oder – dank der FastBill Online Rechnung – direkt bezahlen.

Schlicht schön: Die FastBill Online Rechnung

Schlicht schön: Die FastBill Online Rechnung

Mach deinem Steuerberater das Leben leichter

Die Beziehung zu deinem Steuerberater ist eine deiner wichtigsten Geschäftsbeziehungen. Es ist also sinnvoll ein gutes Verhältnis zu deinem Steuerberater zu pflegen. Damit das klappt, solltest du schon mal die vorherigen Tipps befolgen. Eine weitere tolle Arbeitserleichterung für deinen Steuerberater ist der Monatsreport von FastBill. Der funktioniert ganz einfach. Dein Steuerberater bekommt einmal pro Monat einen Link über den er sich bei FastBill anmelden kann. Dort sieht er dann deine Belege und Rechnungen des jeweiligen Monats, kann alles buchen und sich bei Bedarf auch einzelne Dokumente herunterladen, drucken oder mit Kommentaren versehen.

Noch Fragen zum Thema Buchhaltung für Blogger? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder schreib uns auf Facebook oder Twitter.

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