Social Newtorking: Bekanntheit steigern mit Facebook & Co.

René Maudrich 17. November 2009 3
Social Newtorking: Bekanntheit steigern mit Facebook & Co.

Social Networking ist in aller Munde. Es gibt kaum jemanden, der nicht bei Facebook, Xing, Linkedin oder sonstwo registriert ist. Solche Plattformen privat zu nutzen, ist die eine Sache – doch Soziale Netzwerke können mehr, als einem nur dabei helfen, alte Freunde wiederzufinden. Wie du soziale Netzwerke auch für dein berufliches Weiterkommen und deine Selbstvermarktung nutzen können, ist Thema in diesem Artikel.

Social Networking – was ist das eigentlich?

Laut Wikipedia sind Social Media:

digitale Medien und Technologien (vgl. Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu erstellen.

Typische Social Networks sind Facebook oder Twitter. Universal McCann hat eine Studie veröffentlicht. Innerhalb der letzten Jahre gab es eine Steigerung von 130% bei der Nutzung von Social Media. Mittlerweile ist jeder zweite Internetnutzer bereits Mitglied in Social Communities.

Eine weitere Studie zeigt, welche Motivation deutsche Unternehmen haben, die sie dazu bringt Social Networks zu benutzen.

social-networking

Quelle: Statista

Social Media beruflich nutzen

Wer aber glaubt, Social Networks dienen lediglich dem Finden von alten Kontakten oder dem In-Verbindung-Bleiben mit Freunden, der irrt gewaltig.

Wer heutzutage einen Job oder als Freiberufler einen neuen Auftrag sucht, schaut längst nicht mehr nur am Wochenende in die üblichen Printmedien. Online-Jobbörsen wie etwa Stepstone boomen, und viele Firmen verzichten mittlerweile komplett auf das Ausschreiben in Printmedien.

Viele dieser Online-Jobbörsen bieten die Möglichkeit, den eigenen Lebenslauf zu hinterlegen, der dann von anderen Usern abgerufen werden kann. Neben dieser eher passiven Möglichkeit kann und sollte man aber auch an anderer Stelle ganz gezielt aktiv werden – und zwar in Online-Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn.

In den letzten Jahren hat sich nämlich gezeigt, dass Erfolg zu 60% aus Kontakten/Beziehungen, zu 30% aus Image/Selbstdarstellung und nur zu 10% aus Leistung/Fachkenntnis besteht!

Das sogenannte „Vitamin B“ ist also das A & O für den beruflichen Erfolg. Dementsprechend wichtiger werden solche Netzwerke.

Mittlerweile dienen Xing oder Linkedin nicht mehr nur der reinen beruflichen Kontaktpflege, sondern auch und vor allem der Selbstvermarktung.

In diesen Online Jobbörsen können registrierte Mitglieder ihr Profil anlegen, wobei man selbst entscheidet, was man letztendlich von sich preisgibt: derzeitige Position, beruflicher Werdegang, Qualifikationen, Interessen, Kontakte – die Möglichkeiten sind vielfältig. Wie bei jedem sozialen Netzwerk gilt natürlich auch (und vor allem!) hier: Wahren Sie in jedem Fall professionelle Distanz! Ein Foto von Ihnen am Strand hat auf Ihrer Seite ebenso wenig verloren wie ein Eintrag „Feiern, Bier trinken und Frauen“ unter Interessen. Machen Sie Werbung für sich, aber glänzen Sie mit Beruflichem und nicht mit Privatem! Ein ausgefallenes Hobby kann Sie interessant machen, doch auf die Dosierung kommt es an.

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Pflege der eigenen Kontakte legen, denn für potenzielle Arbeitgeber und Headhunter zählt nicht nur, wen man selbst kennt, sondern vor allem, wer Sie kennt! Der günstigste Fall ist natürlich der, dass man sich selbst nicht einmal aktiv um einen neuen Job oder Auftrag bemühen muss, sondern gleich selbst von einem Kontakt angesprochen wird und bestenfalls ein Angebot erhält. Wichtigste Grundvoraussetzungen für die erfolgreiche Jobsuche sind laut LinkedIn übrigens ein vollständig ausgefülltes Profil und mindestens 20 Kontakte.

Gerade kleinere Unternehmen und Freiberufler können mithilfe von Business-Netzwerken ihren Fokus vergrößern und aktiv Kommunikation mit Lieferanten und Kunden betreiben. Das erklärt auch, warum die Hauptkunden von Xing die Gruppe der Freiberufler darstellt.

Firmenseite bei Xing / Linkedin

Unternehmensprofile bei Xing. Hier werden alle Jobangebote dieser Firma auf Xing angezeigt und auch Events der Mitarbeiter dieser Firma. Interessant sind die Mitarbeiter-Statistiken, die sich nach Altersstruktur, Firmenzugehörigkeit, Karrierelevel und Sprachkenntnisse gliedern. In einer separaten Box wird außerdem angezeigt, was Mitarbeiter dieser Firma an Fähigkeiten zu bieten haben. Dass alle bei Xing registrierten Mitarbeiter dieser Firma aufrufbar sind, versteht sich ja quasi von selbst.

Weiteres Manko, grade für Freiberufler oder kleine Unternehmen: die Unternehmensprofile sind nicht gerade günstig.

Klare Vorteile für den Nutzer: Mit der Anzeige von Events kann eine Firma mithilfe ihrer Mitarbeiter ganz aktiv die eigene Attraktivität steigern, Employer Branding betreiben und somit für Aufmerksamkeit sorgen. Auch bietet das Unternehmensprofil einen sehr schönen Überblick über die Firma, und auch die gezielte Suche nach Stellenangeboten wird immens erleichtert.

Fazit

Wie unter anderem Zdnet berichtet, sind Kontrollen oder gar Verbote der Nutzung von Social Networks kontraproduktiv. „Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Networks nahelegen, anstatt sie zu verbieten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des britischen Think-Tanks Demos “ Social Networks sind „der Studie zufolge ein nützliches Instrument, um die Kommunikation innerhalb einer Firma zu fördern. […] Die Technologie zu nutzen, um Kontakt zu Ex-Mitarbeitern und potenziellen Kunden zu halten, könne die Produktivität steigern, heißt es in der Studie.“ Online-Business- und Soziale Netzwerke sind also ein zusätzlicher und effizienter Weg, um eine neue Beschäftigung zu finden und gleichzeitig wichtige Kontakte zu knüpfen und somit bestens geeignet, Werbung in eigener Sache zu machen.

In unserem nächsten Artikel vertiefen wir das Thema Social Media. Hier erfahren Sie dann alles über Twitter und wie Sie Micro-Blogging als Möglichkeit der Selbstvermarktung für sich und ihr berufliches Weiterkommen nutzen können.

Bis dahin: Auf zum fröhlichen Netzwerken!

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