Warum eine Rechtsberatung für Startups Sinn macht

Tom Schäfer 14. September 2015 1
Warum eine Rechtsberatung für Startups Sinn macht

Aus einer guten Geschäftsidee soll ein Unternehmen werden. Diese Entscheidung verlangt von Gründern etliche Hürden zu nehmen. Es gibt zahlreiche Seminare, Beratungen und hilfreiche Online-Tipps für Gründer.

Der künftige Jungunternehmer findet Hilfe bei der Erstellung seines Businessplans, bei der Beschaffung von notwendigem Startkapital, bekommt das nötige Rüstzeug, um Klippen bei der Gründung zu umschiffen. Beim Startup ist in der Regel die Kapitaldecke dünn. Gewinne fließen noch nicht, aber zahllose Investitionen sind zu tätigen. An einer Stelle sollte auf keinen Fall gespart werden: Startups brauchen eine gute Rechtsberatung.

Rechtliche Fallstricke bringen Startups ins Schleudern

Nicht jede Gründungsidee führt zum erfolgreichen Unternehmen. Die Ursachen sind dabei oft nicht einmal Mangel an unternehmerischen Fähigkeiten und Innovationen, sondern oft stolpern Gründer über scheinbar simple rechtliche Fallstricke. Das beginnt bei der Wahl einer falschen Rechtsform für die neue Firma, setzt sich über AGB und Verträge fort, endet womöglich bei Verletzungen vom Urheberrecht.

Nicht selten passiert es, dass sich Gründer auf der Suche nach Startkapital einem einzelnen starken Investor völlig ausliefern und daher auf dem Markt keine Chance haben. Lieferantenverträge und Verträge mit Bauträgern, Grundstücksmaklern und Erstkunden können ungeahnte Schlupflöcher aufweisen, die einen Gründer oder ein Gründerteam Zeit und viel Geld kosten und oftmals zur Gefahr für das Startup werden. Die kompetente Rechtsberatung eines Fachanwalts für Unternehmensrecht sollte unbedingt jedes Startup begleiten.

Jungunternehmer müssen sich darüber im Klaren sein, dass scheinbar kleine Nachlässigkeiten – oder mangelnde Kenntnis rechtlicher Grundlagen – zu endlosen, teuren Prozessen führen können, die letztlich die Unternehmensgründung unmöglich machen oder zur frühen Insolvenz führen.

Nicht auf Beratung von Laien verlassen

Für die Rechtsberatung des Startups sollte vorher genau entschieden werden, ob ein Anwalt dazu gezogen werden soll. Gründer sollten wissen, dass laienhafte „Rechtsberatungen“ nicht nur in die Sackgasse führen können, sondern sogar strafrechtlich verfolgt werden. Sie werden mit hohen Geldbußen geahndet. Dennoch blüht das „Geschäft“ mit angeblichen Rechtsberatern, deren Kenntnisse auf nur auf einigen Semestern eines abgebrochenen Jurastudiums beruhen oder noch nicht einmal das. Auf solche Art „Beratung“ sollte sich niemand einlassen, der mit Gründungsgedanken spielt. Das Unternehmensrecht ist ein soweit umfassendes Gebiet, dass es sogar innerhalb dieses Rechtsgebiets die verschiedensten Fachanwälte für bestimmte Schwerpunkte gibt.

Das kann eine Rechtsberatung für Startups leisten

Die Rechtsberatung zum Startup kann künftigen Gründern Rechtssicherheit zu vielen Fragen geben.

Das sind beispielsweise:

  • Die Entscheidung für die Rechtsform des Unternehmens
  • Die notwendigen Schritte zur Gewerbegenehmigung, sofern diese erforderlich ist
  • Beratung zu Risikokapital und Gestaltung von Beteiligungsverträgen
  • Vertragsrecht, Abnehmer-, Lieferanten-, Lizenz-, Miet-, Pacht-, Bauverträge
  • Urheberrecht, Patentrecht, Markenschutz
  • Rechtssicherheit beim Online-Geschäft
  • Datenschutz
  • Steuerrecht

Aufgrund der weiten Verzweigung der verschiedenen Rechtsgebiete empfiehlt sich die Wahl einer Kanzlei mit mehreren Fachanwälten für die Rechtsberatung des jungen Unternehmens. Von der ersten ernsthaften Idee bis zum Start der Gründung gilt es jeden Schritt rechtlich zu hinterfragen und absichern zu lassen. Nur so ist vermeidbar, dass Gründer in die Kostenfalle eines langen und halsbrecherischen Rechtsstreits geraten. Entsprechende Kanzleien arbeiten oft mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zusammen, die diesbezüglich die nötige Rechtssicherheit geben können.

Vorbereitende Rechtsberatung

Nicht erst, wenn ein Startup in Gang kommt, sondern bereits, wenn die Idee geboren wird, sollte eine Rechtsberatung greifen. Bei der Erstberatung durch den Fachanwalt kann abgeklopft werden, auf welchen rechtlichen Grundlagen sich die Idee umsetzen lässt, was bereits bei den ersten Vorbereitungen zu beachten ist und was bei späterer Kapitalaufnahme bei Investoren zu beachten ist. Die Rechtsberatung minimiert die Gründungsrisiken erheblich und leitet den Start in sichere Bahnen.

Buchhaltung automatisieren und Zeit sparen

Lerne in 4 einfachen Schritten, wie deine Finanzen automatisierst und nie mehr Kopfschmerzen wegen der Buchhaltung haben musst.

1 Kommentar

  • Danke für den hilfreichen Beitrag. Derzeit bin ich dabei mit zwei Freunden ein kleines Startup zu gründen. Da wir uns im Rechtlichen nicht wirklich gut auskennen und gegen keine Vorschriften verstoßen möchten, würde bei uns eine Rechtsberatung in Frage kommen.

Was denkst du?

Buchhaltung automatisieren
und Zeit sparen

Lerne in 4 einfachen Schritten, wie deine Finanzen automatisierst und nie mehr Kopfschmerzen wegen der Buchhaltung haben musst.

Überzeuge dich selbst

Automatischer Beleg-AssistentBankingBusiness Apps synchronisierenBelege erfassenRechnungen schreiben

Kostenlose Tools

Mehrwertsteuer RechnerKostenlose RechnungsvorlageFinanz-Lexikon

Beliebte Beiträge

So funktioniert die EÜRNebenberuflich Selbständig machenSo kommst du zum Gewerbeschein

Mehr als 70.000 Kunden nutzen schon FastBill

Jetzt kostenlos testen!