Rechnungen an Privatpersonen mit FastBill schreiben

Moritz Lampkemeyer 15. März 2016 8
Rechnungen an Privatpersonen mit FastBill schreiben

Wenn du Rechnungen an Privatpersonen schreibst, kannst du eine sogenannte Bruttorechnung stellen. Was im B2B-Bereich (Business-to-Business) nicht von Belang ist, da die Umsatzsteuer normalerweise die Preise für Geschäftskunden nicht beeinflusst, spielt höchstens im B2C-Bereich (Business-to-Customer) eine Rolle. Denn die Preisangabenverordnung (kurz PAngV) sieht in §1 vor, dass ein Preis für Privatpersonen immer inklusive sämtlicher Bestandteile ausgewiesen werden muss. Das bedeutet einschließlich Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile. Dies kannst du bei FastBill nun auch bei der Rechnungsstellung beachten und somit deine Rechnungen den ausgewiesenen Preisen entsprechend erstellen.

Wie du mit FastBill Rechnungen an Privatpersonen schreibst und was du dabei beachten musst, erfährst du in diesem Beitrag.

Das musst du bei Rechnungen an Privatpersonen beachten

Rechnungen an Privatpersonen sind dieselben, wie du sie bei Saturn oder Rewe bekommst. Es wird immer der Endpreis angegeben, lediglich ein Zusatz erwähnt die enthaltene Mehrwertsteuer. Die Bruttorechnung sieht bei FastBill dann wie folgt aus:

 

fastbill-rechnungen-an-privatpersonen

Im Vergleich dazu sehen Rechnungen an Unternehmen anders aus, da du hier immer den Nettopreis ausweisen musst und die Mehrwertsteuer anschließend addierst:

fastbill-rechnung-an-unternehmen

Wenn du Ärger mit dem Finanzamt vermeiden möchtest, solltest du immer beachten, ob du Rechnungen an Privatpersonen oder Unternehmen stellst. Alle weiteren Pflichtangaben auf deiner Rechnung die du nach §14 des UStG beachten musst, hast du mit FastBill abgedeckt.


So schreibst du Rechnungen an Privatpersonen mit FastBill

Bei der Rechnungsstellung in FastBill kannst du ab sofort auswählen, ob du eine Netto- oder Bruttorechnung erstellst. Wenn du Rechnungen an Unternehmen erstellst, lässt du den Schalter in der Erstellungsmaske einfach auf „Netto“. Wenn du Rechnungen an Privatpersonen schreibst, klickst du auf „Brutto“ und die Rechnung stellt sich automatisch um.

FastBill-bruttorechnung-erstellen

Videotutorial für Rechnungen an Privatpersonen

Wir haben zur Bruttorechnung auch ein kurzes Video erstellt, das die Funktion erklärt:

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8 Kommentare

  • Auch ist stehe jetzt an der selben Stelle. Leider hatte es damals auch eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis FastBill das gelöst hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so selten ist, dass Unternehmen Endverbraucher und Gewerbetreibende gleichzeitig als Kunden haben.
  • Hey Harald,

    an welcher Stelle stehst du? Also was meinst du genau, welche Funktionalität fehlt dir aktuell noch?

    Beste Grüße
    Moritz
  • Hi Christoph! Grundsätzlich heißt das betreffende Gesetzt zwar "Umsatzsteuergesetz", die Bezeichnung "Mehrwertsteuer" wird aber auch anerkannt. Das sind zumindest unsere Informationen. Da wir aber natürlich keine Rechtsberatung anbieten dürfen, werden wir das Thema intern nochmal aufnehmen. Danke für deine Frage. Ansonsten hast du natürlich Recht, die Bruttorechnung ist Kosmetik. Das haben wir ja auch so geschrieben, dass man Privatpersonen eine Bruttorechnung ausstellen kann. Beste Grüße, Moritz
  • Was ich viel Interessanter finden würde, wäre bei der Kostenerfassung ein Bruttofeld. Es gibt immer wieder fälle, wo ich dann per Hand erstmal den Nettobetrag errechnen muss.
  • Hi Florian! Du musst deinen Privatkunden ja keine Bruttorechnung stellen, du hast lediglich die Möglichkeit dazu. Auch Nettorechnungen sind für Privatkunden zulässig. Deshalb überlassen wir unseren Nutzern lieber jedes Mal selbst wählen, welche Form der Rechnung sie stellen möchten. Beste Grüße, Moritz
  • Grandios. Bloß: Es hat offenbar noch Tücken. :-/ Wenn ich im Angebot bereits den Brutto-Preis eingegeben habe, kommt das System nicht mehr zurecht. Ohnehin ergibt die Funktion erst vollständig Sinn, wenn die Anzeige der Brutto-Preise auch im Angebot zur Verfügung steht.
  • Hi Sebastian, danke für dein Feedback. Ich gebe das so weiter. Beste Grüße, Moritz
  • Hallo Fastbill-Team,

    ich bin nun in das gleiche Problem gelaufen. Angebote können nach wie vor nur mit Nette-Beträgen erstellt werden. Beim Übertragen der Positionen in Rechnungen (Brutto) sind dann natürlich die Zahlen falsch.... Ich schaue mal, ob ich über die API einen Workaround basteln kann, aber das sollte nicht sein müssen. :-/

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