So arbeitest du effizient im Home Office

Franziska Pfadenhauer 13. Juni 2018 0
So arbeitest du effizient im Home Office

Von überall auf der Welt arbeiten: Am Strand, in der Bahn oder im Café - der Traum für viele. Wenn du Selbstständig bist, kannst du dir deinen Arbeitsort selbst aussuchen.  

Eine schöne Arbeitsatmosphäre, den Kühlschrank um die Ecke, die bequeme Couch und kein lästiges Pendeln mehr - toll, oder? Und das sind nur einige der positiven Aspekte des Home Offices. 

Neben all den Vorteilen gibt es jedoch auch einiges zu beachten. Denn erfolgreiche Arbeit im Home Office erfordert Planung, Struktur, Disziplin und ist zum Teil aufgrund vieler Ablenkungsmöglichkeiten herausfordernder als die Arbeit im Büro. 

Wir haben für dich die wichtigsten Punkte zusammengefasst, damit deine Arbeit im Home Office möglichst produktiv und effizient ist.

Strukturiere deinen Tag

Die Grenzen zwischen Freizeit und Beruf können manchmal fließend sein, wenn du zuhause arbeitest. Vielleicht kennst du es auch: Kaum aufgestanden, schon greifst du zum Smartphone, checkst deine Mails und Social Feeds. Auf Dauer kann das ganz schön stressig werden.

Was deine Arbeitszeiten betrifft, solltest du klare Grenzen für dich und andere setzen. Versuche am besten, jeden Tag feste Zeiten - ähnlich denen normaler Bürozeiten - einzuhalten, um eine gewisse Arbeitsroutine zuhause zu entwickeln.

Start your day right

Besser wäre es, eine Morgenroutine zu etablieren. Das kann zum Beispiel eine ausgiebige Dusche und ein entspanntes Frühstück zur Stärkung sein, oder nur etwas Yoga und Zitronenwasser. Was immer dir gefällt, verschafft dir Energie und Motivation für den Tag. Anschließend kannst du dich dann dem täglichen Wahnsinn stellen.

Nutze die Mittagspause

Die Verlockung mittags mal schnell etwas vor dem Laptop zu essen, ist groß. Aber ist das wirklich erholsam? Mach lieber eine echte Mittagspause von 30 bis 60 Minuten. Klapp’ den Laptop in dieser Zeit zu, koch' dir ein leckeres Mittagessen und nutze diese kurze Zeitspanne, um frische Energie zu tanken. Oder du machst einen kurzen Power Nap, eine Sporteinheit oder gehst einfach für einen Spaziergang in der Natur. Was immer es ist, versuche deine Arbeit und die Deadlines dabei auszublenden!

Abends rechtzeitig aufhören

Um dich nicht unnötig zu stressen, klappst du am besten abends rechtzeitig den Laptop zu und checkst nicht noch vorm Schlafengehen die Mails und Facebook. Das Gleiche gilt für dein Wochenende: Genieß' deine Freizeit und lass' die Arbeit ruhen, sofern das möglich ist.

Schaffe dir einen Ort zum Arbeiten

Ob du auf der Couch arbeiten willst oder dir ein Büro zuhause einrichtest, ist dir überlassen. Um Arbeit und Privat zu trennen, ist es ratsam, dass du dir einen Ort zum Arbeiten einrichtest, der wirklich nur der Arbeit vorbehalten ist. Schaffe dir einen Raum, der dich inspiriert, motiviert und in dir Arbeitsgefühle hervorruft. Die Couch mit Fernseher, Netflix und co. kann sich eventuell eher kontraproduktiv auf deine tägliche Arbeitsleistung auswirken.

Du bist dein eigener Manager

Wenn du zuhause arbeitest, ist es noch wichtiger als im Büro, dass du dich selbst strukturierst und diszipliniert bist. Im Büro haben dir vielleicht dein Chef oder deine Kollegen noch über die Schulter geschaut, doch zuhause kontrolliert niemand, ob du arbeitest oder die neuste Staffel deiner Lieblingsserie schaust.

Dabei ist es nicht nur wichtig, dass du gewissenhaft deine Arbeit erledigst, um dein eigenes Business voranzubringen, sondern auch, damit du am Ende des Tages zufrieden mit dir selbst bist. Das Gefühl zu haben, dass man nichts geschafft hat, kann sehr demotivierend sein. Vermeide das, in dem du dir feste Arbeitszeiten blockst (siehe vorheriger Punkt) und in dieser Zeit wirklich diszipliniert deine ToDo-Liste abarbeitest. Anschließend kannst du deine Freizeit in vollen Zügen - ohne schlechtes Gewissen - genießen.

Arbeitest du mit ToDo-Listen nach dem Prinzip "Getting Things Done" (GTD), definierst du jeden Tag dein "One-Thing" oder arbeitest du nach dem "Pareto-Prinzip"? Falls nicht, solltest du spätestens jetzt damit anfangen, eine Methode zu finden, mit der du dich am besten strukturieren kannst. Denn damit behältst du deine Aufgaben immer im Blick. Und was ist besser, als ein Häkchen hinter einen erledigten Task zu setzen? Wenn du komplett papierlos arbeitest, kannst du auch eines der vielen Online Tools nutzen wie z. B. Wunderlist, Todoist oder Evernote. Teste einfach, welches Tool und welche Methode für dich am besten funktioniert und finde das ToDo-Tool mit dem du am besten arbeiten kannst.

Eine weitere Möglichkeit ist z.B. das Eisenhower-Prinzip. Dabei ordnest du deine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit in eine Matrix ein und priorisierst anhand dessen. In der Grafik siehst du, wie du deine Tätigkeiten in verschiedene Kategorien einordnen kannst. Wichtige und dringende Aufgaben solltest du zuerst erledigen.Eisenhower2


Halte dich an deinen Plan, aber sei flexibel! Wenn dir etwas dazwischen kommt, ist das kein Grund zur Panik. Tauchen Blocker wiederholt auf, solltest du allerdings überlegen, wieso sie auftreten und eine Lösung finden.

Was brauchst du für deine Arbeit?

Um wirklich effizient arbeiten zu können, musst du überlegen, was du an Technik und Software benötigst. Brauchst du einen zweiten Monitor, einen Drucker oder einen VPN-Client? Wie sieht es mit dem Thema Buchhaltung aus? Benötigst du hierbei noch Unterstützung?

Eine Buchhaltungs- und Finanzplan-Software kann dir lästige Arbeit abnehmen und du kannst viel Zeit für andere Tätigkeiten gewinnen. Mit FastBill wird deine Buchhaltung und Rechnungserstellung zum Kinderspiel. Informiere dich rechtzeitig und sorge dafür, dass du startklar bist, wenn du im Home Office arbeitest.

Auch solltest du sicherstellen, dass dich deine Freunde, Familie, dein Partner und dein Haustier nicht während deiner Arbeitszeit ablenken. Arbeitszeit ist Arbeitszeit, auch wenn du zuhause bist. Mache allen klar, dass du nicht zum Vergnügen zuhause bist, sondern dass du 100 Prozent deiner Energie in die Arbeit investieren willst.

Ablenkungen im Home Office reduzieren

Ablenkungen hat viele Formen: Putzen, der Kühlschrank oder Netflix… Was würdest du hier noch ergänzen? Was stellt für dich eine böse Ablenkung dar? Das Problem ist, wenn du den Versuchungen nachgibst, wird deine Arbeit liegen bleiben. Das bedeutet, dass du abends länger am Schreibtisch sitzt und unzufrieden wirst. Denn du wirst das Gefühl haben, dass du mehr Arbeit hast als es eigentlich bei vorausschauender Planung der Fall wäre. 

Nutze Minuten, in denen du dich nicht konzentrieren kannst für einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft und arbeite dann konzentriert weiter. Den Wohnungsgroßputz solltest du wirklich nicht während der Arbeitszeit erledigen, denn deine Energie brauchst du für anderes.

Wenn du dich allerdings besonders leicht durch das Internet ablenken lässt, kannst du es mal mit Website-Blockern probieren. Mit SelfControl kannst du Webseiten, die dich besonders leicht ablenken, wie z. B. YouTube, Facebook oder Instagram für einen von dir festgelegten Zeitraum blocken, so dass du nicht mehr darauf zugreifen und dich ohne Ablenkung auf deine Arbeit konzentrieren kannst.

Kleider machen Leute

Wusstet du, dass unsere Kleidung unser Denken beeinflussen und uns regelrecht klüger machen kann? Natürlich musst du keinen Anzug mit Krawatte zuhause tragen, aber ein sauberes Oberteil sowie eine Hose können scheinbar wahre Wunder bewirken und deine Produktivität steigern. Wenn du dich damit wohlfühlst, darf es natürlich auch mal die Jogginghose sein. Bei wichtigen Aufgaben und Videotelefonaten mit Kunden solltest du aber vielleicht doch lieber zu Jeans und Hemd greifen! 😉

Nicht zum Einsiedler werden

Arbeitest du zuhause in deinem stillen Kämmerlein vor dich hin, kann es schon mal passieren, dass du 24 Stunden mit keiner Menschenseele ein Wort gewechselt hast. Machst du dich und deine Arbeit nicht bemerkbar, kannst du leicht in Vergessenheit geraten. Es wird immer Personen in Form von Auftraggebern oder Kooperationspartnern geben, mit denen du dich abstimmen musst. Es ist im Home Office besonders wichtig, proaktiv zu agieren. Sei transparent über deine aktuellen Tätigkeiten und halte generell den Kontakt zu Partnern, Kollegen und Angestellen. Da du dich nicht mal eben auf einen Kaffee mit der Kollegin gegenüber treffen kannst, ist es umso wichtiger, aktiv zum Telefonhörer zu greifen.

Nutze Kommunikations-Tools

Sinnvoll ist es außerdem, verschiedene Kommunikationskanäle zu verwenden. Neben dem Telefon bieten sich Teamchats und andere Messenger-Dienste an, z. B. Slack. Eine weitere Möglichkeit, dich mit Kunden und anderen Selbstständigen auszutauschen, sind Video-Telefonate, z. B. Zoom. Hier könnt ihr nicht nur miteinander sprechen, sondern euch auch sehen, was eine besondere Verbindung zueinander schaffen kann.

Kommunikation ist wichtig und arbeitest du im Home Office, musst du hier besonders viel Einsatz zeigen, um dich und deine Arbeit sichtbar zu machen. Ansonsten könnte der Eindruck entstehen, dass du eigentlich gar nicht so wirklich da bist. 

Außerdem haben Studien gezeigt, dass ein gutes Verhältnis zu den Kollegen mit die größte Arbeits-Motivation ist. 
Wie wäre es für dich als Selbstständige/n zum Beispiel, in einem Coworking-Space zu arbeiten? In einem offenen, meist größeren Bereich arbeiten unterschiedliche Firmen und Projekte nebeneinander oder auch gemeinsam an einer Aufgabe. Das bietet viele Chancen, z. B. durch fachlichen Austausch und Networking zur Gewinnung von Partnern. Aber auch persönlich ergeben sich viele Vorteile, z. B. durch gemeinsames Mittagessen, das Gefühl, Teil eines Teams zu sein und gegenseitige Motivation. 

Arbeiten im Home Office bietet dir viele Vorteile, wenn du ein paar Spielregeln einhältst. Mit unseren Ratschlägen und Hinweisen kannst du dich nun hoffentlich etwas besser strukturieren und deine Arbeit effizienter von zuhause aus gestalten.

Hast du noch weitere Tipps?
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