Gutschrift erstellen - so gehts richtig!

Moritz Lampkemeyer 28. Februar 2017 3
Gutschrift erstellen - so gehts richtig!

Du möchtest eine Gutschrift erstellen? Kein Problem, aber zunächst wollen wir definieren, was genau eine Gutschrift ist, denn hier herrscht teilweise immer noch Verunsicherung. Eigentlich muss nach § 14 des UStG eine vom Leistungsempfänger an den Leistenden ausgestellte Rechnung als Gutschrift bezeichnet werden. Oftmals werden aber auch Stornorechnungen, also eigentliche Rechnungskorrekturen, umgangssprachlich als Gutschrift bezeichnet. Stornorechnungen sollen jedoch per Gesetz seit 2013 auch als solche bezeichnet werden. 

Rechnungskorrektur oder Gutschrift?

Rechnungskorrekturen

Eine Rechnungskorrektur kommt vor, wenn beispielsweise ein Kunde seine Ware zurückgibt oder Dir ein Fehler bei der Rechnungsstellung unterlaufen ist. Das ist für deine Buchhaltung kein Beinbruch, solange Du einige Punkte bei der Korrektur beachtest:

  • Die korrigierte bzw. stornierte Rechnung muss eine eigene Rechnungsnummer haben.
  • Für korrigierte bzw. stornierte Rechnungen gelten dieselben Pflichtangaben wie für normale Rechnungen laut UStG.
  • Der Bezug zur eigentlichen Rechnung muss klar sein, deshalb sollte die korrigierte bzw. stornierte Rechnung außerdem die Rechnungsnummer und das Datum der eigentlichen Rechnung beinhalten.

Gutschriften

Eine Gutschrift dagegen ist ein völlig anderes Dokument. Hierbei handelt es sich um eine Rechnung, die Du als Leistungsempfänger an den Leistenden ausstellst. Dies ist klassischerweise bei Provisionsabrechnungen der Fall, zum Beispiel online beim Affiliate-Marketing oder der Abrechnung von Handelsvertretern. Gutschriften erstellen funktioniert genau wie die normale Rechnungsstellung an einen Kunden, 

Eine Gutschrift ist also im Prinzip eine normale Rechnung, die allerdings nicht die Bezeichnung Rechnung, sondern Gutschrift enthält. Alle Pflichtangaben einer Rechnung laut UStG gelten aber ebenso für eine Gutschrift. Wichtig ist, wie gesagt, dass oben anstatt Rechnung Nr. 123 dann Gutschrift Nr. 123 steht.

Hier ein Muster, wie der Kopf des Dokuments aussehen sollte:

gutschrift erstellen muster

Gutschriften erstellen mit FastBill

Mit FastBill kannst Du Gutschriften wie ganz normale Rechnungen erstellen. Dazu legst Du Dir einen neuen FastBill Account an. Du kannst FastBill 30 Tage kostenlos testen. Wenn Du bereits einen FastBill Account hast, kannst Du hier dieselbe Mailadresse verwenden und alle Accounts mit einem Login verwalten, da FastBill mandantenfähig ist. Das hat den Vorteil, dass Du mit zwei unterschiedlichen Nummernkreisen kein Chaos in deine Buchhaltung bringst, sondern sauber trennen kannst. Das wird auch Deinen Steuerberater bzw. das Finanzamt freuen.

In FastBill ersetzt Du nun im Vorlageneditor die Bezeichnung Rechnung durch Gutschrift, wie es laut UStG vorgeschrieben ist. Wie der Vorlageneditor funktioniert siehst Du in diesem Video.

Die Bezeichnung kannst du in den Rechnungsdaten austauschen, klicke dafür einfach auf das Zahnrad:

fastbill vorlageneditor gutschrift erstellen


Hier siehst Du nun ganz oben das Feld, in dem du Rechnung mit Gutschrift ersetzen musst:

fastbill vorlageneditor gutschrift

Sofern alle wichtigen Angaben enthalten sind, kannst Du nun mit dem Erstellen von Gutschriften loslegen. 

Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug bei Gutschriften

Als Leistungsempfänger stellst Du zwar die Gutschrift aus, bist aber gleichzeitig zum Vorsteuerabzug berechtigt. Der Erbringer der Leistung, also zum Beispiel ein Affiliate-Partner, muss die Umsatzsteuer abführen. Natürlich unter der Prämisse, dass die Kleinunternehmerregelung nicht greift.

Stornorechnung mit FastBill erstellen

Hast Du eine Rechnung ausgestellt, die Du stornieren möchtest? Auch das ist mit FastBill kein Problem. In unseren FAQ findest Du eine kurze Anleitung.

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3 Kommentare

  • Ich stehe gerade vor dem selben Problem, Gutschrift erstellt wie oben beschrieben, Geld gezahlt, und wie soll ich das Ganze jetzt verbuchen?
    fastbill hat sicher eine Antwort!?
  • Die Erstellung der Vorlage für Gutschriften ist nicht das Problem, jedoch frage ich mich, wie dann die Abrechnung selbst erfolgt.

    Sobald ich einen Beleg für die Gutschrift erstelle, erwartet FastBill ja einen Zahlungseingang (!), aber ich zahle ja etwas aus... ?!
  • Hey Matthias,

    In FastBill kannst du die Zahlungsbewegung erfassen, egal ob es ein Eingang- oder Ausgang ist.

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