Günstigere Klickpreise für Facebook Ads: 8 Hacks für Startups

Keyvan Haghighat Mehr 09. August 2017 0
Günstigere Klickpreise für Facebook Ads: 8 Hacks für Startups

Gerade als Gründer ist man bei seinen Facebook Kampagnen häufig nicht mit dem größten Budget ausgestattet. Allerdings kann man mit einigen wenigen Kniffen seinen Facebook Ads zu größerer Reichweite verhelfen und zu einer günstigeren Rate werben. Mit dem folgenden Facebook Ad Hacks steht einer erfolgreichen Kampagne nichts mehr im Wege.

Tipp #1: A/B Testing

Um das optimale Ergebnis aus einem knappen Budget herauszuholen ist ein effektives A/B Testing unabdingbar, denn selbst Facebook Marketing Experten können im Vorhinein schwer voraussagen, welche Motive oder Texte am besten performen oder die günstigsten Klickraten erzielen.

Folgende Faktoren sollten immer in verschiedenen Variationen getestet werden:

  • Überschrift,
  • Anzeigebild,
  • Anzeigentext,
  • Anzeigentyp (z.B. einfache Link vs. Carousel Ads).
  • Fortgeschrittene testen auch demographische & soziographische Daten, sowie verschiedene Gebote für die Anzeigen.

Weiterhin sollte beachtet werden, dass man ein schlecht performendes Set von Anzeigen nicht gleich komplett offline schaltet, sondern die Details analysiert. Vielleicht performed eine Anzeige überdurchschnittlich schlecht, andere dagegen gut. Dies wirkt sich auf die Gesamtbewertung aus, aber vielleicht können einzelne Anzeigen wiederverwendet werden.

Tipp #2: Minimale Reichweite für A/B Testing

Häufig werden Kampagnen wegen angeblich mangelnden Erfolges schon beendet, ehe eine kritische Menge erreicht wurde. Dies führt dazu, dass Kampagnen, welche in Zukunft gut performen würden, jede Chance genommen wird, ihr Potential zu entfalten. Bei Facebook Ads und deren Analyse läuft es ähnlich wie in der quantitativen Marktforschung. Diese macht erst ab einer gewissen Menge von Teilnehmern Sinn.

Bei Facebook Ads liegt diese kritische Masse ca. bei 1.500 erreichten Personen. Hat man weniger “Teilnehmer”, so hat die Stichprobe schlicht eine zu hohe Fehleranfälligkeit. Daher sollte man die Kampagnen immer erst eine Weile laufen lassen, bevor man Schlüsse über deren Erfolg zieht.

Tipp #3: Social Proof und bestehende Audience

Das Konzept des Social Proofs besagt, dass Anzeigen, welche bereits positives Feedback in Form von Kommentaren/Likes/Shares haben, deutlich besser am Markt performen als neue Anzeigen. Das bestehende Publikum ist eher bereit mit positiven Feedback auf eine Anzeige zu reagieren als der sogenannten Cold Traffic.

Daher macht es Sinn zuerst die bestehende Audience (Fans der Seite) anzusprechen und zur Interaktion aufzufordern und erst danach die Anzeige für eine breitere Zielgruppe freizuschalten. Für diese Zielgruppe wird dann einerseits die Klickrate steigen und zum anderen die Kosten pro Klick sinken, da der Content wesentlich glaubhafter wirkt und positiver aufgenommen wird.

Tipp #4: Frequenz der Anzeige

Generell gehen Psychologen davon aus, dass man eine Anzeige mindestens dreimal gesehen haben muss, bevor man sich daran erinnert. Das Problem bei Facebook Ads ist, dass diese häufig gar nicht wahrgenommen werden, vor allem die Anzeigen in der Seitenleiste.

Als Faustregel kann man sagen: Newsfeed anzeigen sollten mindestens dreimal, aber höchstens zehnmal eingeblendet werden. Anzeigen in der Seitenleiste sollten öfter eingeblendet werden. Hier bewegt sich der Rahmen zwischen 10 und 40 Einblendungen.

Eine Facebook Ad sollte nicht öfter eingeblendet werden, um zu vermeiden, dass der User die Anzeige als irrelevanten Content markiert, was es uns wiederum unmöglich macht weiter um diesen User zu werben.

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Tipp #5: Das Lead - Magnet Konzept

Hier wird ein Lead (z.B. die E-Mail-Adresse eines Users) mit einem Magnet verknüpft. Dieser Magnet ist ein Bonus von Seiten des Werbers. Dies kann ein Rabatt für den Shop sein, oder ein kostenloses Webinar, je nach Produkt. Je besser der Magnet, desto höher die Wahrscheinlichkeit einen Lead zu generieren.

Tipp #6: Facebook Pixel und Retargeting

Mit der Installation des sogenannten Facebook Pixels auf der Website ist es möglich, die Websitebesucher auch auf Facebook zu tracken und mit Retargeting Kampagnen zu bespielen. Diese “Website Custom Audiences” ermöglichen es z.B. die Besucher des gestrigen Tages erneut auf Facebook anzusprechen.

Durch die Verknüpfung zu einem früheren Besuch sinken die Kosten pro Klick. Hierzu lassen sich auch die Facebook Video Retargeting Kampagnen nutzen. Dies hilft vor allem um mehr Likes auf die eigene Facebook Seite zu holen. Auch diese kann z.B. nur Personen einschließen, welche die Website in den vergangenen Tagen besucht haben.

Gezielt ausschließen kann man dabei die bereits existierende Fanbase. Untertitel helfen dabei das Video auch für mobile Nutzer einfach verständlich zu machen.

Tipp #7: Die Landing Page ist genauso wichtig wie die Anzeige

Was bringt die beste Facebook Kampagne, wenn die Nutzer aufgrund einer schlechten Landingpage nach dem Klick auf den Link gleich wieder abspringen? Durchschnittlich reichen 10 Sekunden aus um den Benutzer von der Qualität des Contents zu überzeugen. Das wichtigste dabei ist, dass die Seite seriös wirkt. Der Content auf der Seite sollte klar mit dem der Anzeige übereinstimmen.

Ein deutlich erkennbarer Absender hilft ebenfalls Vertrauen bei (potentiellen) Kunden zu schaffen. Dabei spielen auch gutes Design und vor allem qualitativ hochwertige Bilder eine Rolle. Ein Call-to-Action sollte schließlich zum Lead, bereits auf der Landingpage, führen.

Tipp #8: Emojis sind erwachsen

Die Zeiten in denen Emojis ein Spielzeug für Teenager waren sind vorbei. Heutzutage sind diese im allgemeinen Sprachgebrauch angekommen. Somit steht auch dem Einsatz in Facebook Ads nichts mehr im Wege. Ein A/B Test von SaaS Brand Scoro ergab bis zu 241% höhere Klickraten für Anzeigen, welche Emojis im Anzeigentext haben. Auch hierbei gilt natürlich, dass eine gewisse Nähe zum Content vorhanden sein muss.

facebook ads emojis

Abschließende Checkliste für eine erfolgreiche Facebook Ad

  • A/B Test durchgeführt?
  • Minimale Reichweite eingehalten?
  • Social Proof vorhanden?
  • Frequenz passend zu Anzeigentyp eingestellt?
  • Lead - Magnet vorhanden?
  • Facebook Pixel installiert?
  • Landing Page optimiert?
  • Passende Emojis verwendet?

Durch ein paar einfache Tricks lassen sich auch Anzeigen für das kleine Marketingbudget auf Facebook optimieren. Mit den 8 erwähnten Hacks für günstigere Klickpreise hat jedes Start-Up die Möglichkeit seine maßgeschneiderte Kampagne auf Facebook zu schalten und die User von den eigenen Produkten zu überzeugen. Und das noch dazu zu einem denkbar günstigen Preis!

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