Geschäftskonto: Cash ist König und Profit ein Mythos!

Timo Wienefoet 05. Juni 2015 0
Geschäftskonto: Cash ist König und Profit ein Mythos!

Eine wichtige Regel für Personengesellschaften ist die Trennung von Privatem und Geschäftlichem. Für den GmbH-Geschäftsführer als Vertreter einer eigenen juristischen Persönlichkeit ist das ein Muss.

Das Geschäftskonto als Ort des Geschehens

Bei einem Geschäftskonto geht es um mehr, als Kontoführungsgebühren. In diesem Wettbewerb führt übrigens derzeit die fidor Bank aus München: komplett kostenlos.

Das Geschäftskonto an sich sollte nicht unterschätzt werden, denn:

Harte Zahlen stehen auf Kontoauszügen, eben dort wo Geldmittel zu- und abfließen!

Der erste Geldeingang einer Kapitalgesellschaft ist meistens die Stammeinlage. Das ist Eigenkapital und kein Umlaufvermögen. Es finanziert nicht die laufenden Tätigkeiten. Das Eigenkapital gibt den buchhalterischen Wert des Unternehmens an. Zahlt bspw. eine AG die jährliche Dividende, senkt diese – grob gesagt – Eigenkapital und das Bankguthaben.

Wert und Überschuldung des Unternehmens hat also nicht viel mit dem Kontostand zu tun, trotzdem sind Überziehungszinsen dort ein teurer Kredit. Der Kontokorrent und anders gestrickte Darlehen sind in der Regel Fremdkapital. Das hat den Vorteil, dass Zinskosten absetzbar sind und die Fremdkapitalgeber nicht murren, wenn die Raten wie vereinbart fließen und der Kredit gesichert ist.

Was passiert auf dem Geschäftskonto und was nicht?

Die harten Themen, vertraglich vereinbartes, finden sich dort wieder, die internen Bewertungen nicht. Verträge sind Grundlage für Überweisungen, das Darlehen, der Kauf einer Maschine, das Gehalt der Mitarbeiter und die monatliche Ration Druckerpapier.

Verrechnungen und Abschreibungen dagegen unterliegen höchstens regulatorischen Vorschriften. Deswegen ist für den Investor Cash König, das Geschäftskonto der Thron und der Gewinn ein Mythos.

Als Unternehmen oder Unternehmung macht es Sinn mehr als ein Geschäftskonto, bzw. ein Konto mit mehreren Unterkonten zu führen.

Transparenz erleichtert die Übersicht. Ich hatte einen Lachanfall bei Lektüre der insolventen Prokon. Über eine Milliarde Euro hat die Firma mit der „8% Rendite“ Werbung eingesammelt und verwaltet wurde alles, wirklich alles, über genau ein Geschäftskonto. Das ist der Horror für die Buchhaltung, sie hat über einen Konto-Abgleich Konsistenz zwischen Geschäftskonto und Buchhaltung sicherzustellen.

Jede Buchung auf dem Firmenkonto ist zu belegen – natürlich. Ein Grund für FastBill. Getrennte Konten für Kunden und Lieferanten vereinfachen bspw. das Forderungs- und Verbindlichkeiten-Management.

Lange Listen auf Papier – oder digital – mit einem fehlenden Haken führen dann zu einem Anruf: „Entschuldigen Sie bitte, wir haben noch keinen Geldeingang zur Rechnung xyz festgestellt. Wann können wir damit rechnen?“. Ein kleiner Anruf dessen Wirkung im positiven Fall am Geschäftsjahresende zu einer Vermehrung des Eigenkapitals führt.

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