Digitale Nomaden: 6 Learnings nach 2 Jahren ohne zu Hause

Christian Häfner 11. Juni 2018 0
Digitale Nomaden: 6 Learnings nach 2 Jahren ohne zu Hause

Digitale Nomaden gibt es vermutlich schon seit einigen Jahrzehnten, aber erst mit einer soliden technischen Infrastruktur (vor allem Internet) und attraktiven Online Geschäftsmodellen scheint diese Arbeitsform auch in der breiten Gesellschaft angekommen zu sein. Digitale Nomaden sind i.d.R. selbstständig, arbeiten online und reisen mehr oder weniger dauerhaft um den Globus. Alles, was sie dafür brauchen ist ein Laptop, ein paar Kopfhörer, WiFi und einen ruhigen Platz zum arbeiten.

Ich selbst bin seit 2 Jahren Digitaler Nomade in Vollzeit und möchte in diesem Artikel über meine Erfahrungen und Herausforderungen aus meiner Zeit als Remote Worker und Digitaler Nomade berichten. Doch zunächst eine Begriffsdefinition:

Digitale Nomade vs. Home Office vs. Remote Worker

Es muss nicht immer das Büro sein, aber was sind eigentlich Digitale Nomaden genau und wo liegt der Unterschied zum gewöhnlichen Home Office? Auch, wenn alle der folgenden Formen ausserhalb von gewöhnlichen Büro arbeiten, es gibt Unterschiede. Aus vielen Gesprächen und Beiträgen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, hat sich für mich folgendes Selbstverständnis im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert:

Home Office

Das bekannte Home Office wird häufig von Arbeitnehmern in einem Angestelltenverhältnis genutzt. Wer im Home Office arbeitet, hat auch einen festen Arbeitsplatz im Büro der Firma, auch wenn der Mitarbeiter dort nicht jeden Arbeitstag ist. Für Unternehmen dient das Home Office nicht selten als Anreiz, um den Mitarbeiter zu belohnen oder zu motivieren. Für den Arbeitnehmer hat das Arbeiten aus dem Home Office den Vorteil den täglichen Weg zur Arbeit nicht fahren zu müssen und dadurch mehr Freizeit zu haben. Wer im Home Office arbeitet, der genießt üblicherweise dieselbe Flexibilität, bzw. Unflexibilität wie im Office selbst. Das Telefon wird auf die private Nummer umgestellt. Die Erreichbarkeit muss in dem Umfang gewährleistet sein, als würde man im Büro sein. Das Home Office ist eine temporäre Situation, bei dem das Unternehmen nur bedingt Einfluss auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes nimmt. Der Mitarbeiter ist i.d.R. selbst dafür verantwortlich, dass die heimische Infrastruktur zum Arbeiten ausreicht.

Remote Worker

Wer seinen Arbeitsplatz als "Remote" bezeichnet, der hat in der Regel keinen weiteren festen Büro-Arbeitsplatz innerhalb seiner Firma. "Remote" bedeutet übersetzt "enfernt". Im Gegensatz zum Home Office ist der Arbeitsplatz also deutlich weiter entfernt vom Firmenbüro. So weit, dass selbst das Pendeln nicht mehr zu rechtfertigen wäre. Remote Worker können zwar auch selbstständig sein, arbeiten aber in der Regel in einer festen Struktur (angestellt, oder selbstständig mit einem oder mehreren festen Arbeitgebern). Remote Worker wohnen nicht am Standort der Firma, sind aber dennoch fester Bestandteil eines Teams. Für Unternehmen sind Remote Worker dann eine gute Lösung, falls der Mitarbeiter unverzichtbar ist. Der Remote Worker selbst hingegen hat den Vorteil, sein Arbeitsumfeld selbst zu gestalten. Meist sind das ein Home Office, Cafés oder CoWorking Spaces (oder eine Mischung daraus). Nicht selten müssen Remote Worker für das Privileg der freien Arbeitsplatzgestaltung andere Kompromisse in Kauf nehmen, wie z.B. Arbeitszeiten früh morgens oder spät nachts (je nach Zeitzone) oder die Bewertung der Leistungen ausschliesslich auf Basis von fachlichen Zielen (da Anwesenheit nicht gemessen werden kann).

Digitaler Nomade

Der Digitale Nomade ist eine extreme Form des Remote Workers. Die Besonderheit liegt darin, dass der Nomade meist keinen festen Standort hat oder diesen zumindest regelmäßig verändert. Wer sich als Digitaler Nomade bezeichnet, der genießt vor allem die räumliche Unabhängigkeit. Reisen und Arbeiten gehört für Nomaden zusammen. Sie arbeiten dort, wo es eine stabile Internetverbindung und ein ruhige Plätzchen zum arbeiten gibt. Das Reisen, bzw. die Möglichkeit jederzeit losziehen zu können, hat für Digitale Nomaden einen so hohen Stellenwert, dass sie auf feste Arbeits- und Lebensstrukturen gerne verzichten.

Diese extreme Flexibilität macht es für Unternehmen besonders herausfordernd mit Digitalen Nomaden zusammenzuarbeiten. Vor allem größere Unternehmen haben meist feste Strukturen, an die sich nomadische Mitarbeiter anpassen müssen. Daher haben Digitale Nomaden auch meist den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und sich einen Job geschaffen, mit dem sie reisen können

Mein persönlicher Weg vom Remote Worker zum Digitalen Nomaden

René, mein Mitgründer bei FastBill, und ich haben seit der Gründung unseres Unternehmens bis heute nie in derselben Stadt gewohnt. Wir haben FastBill remote gegründet, ich aus Hamburg und René aus Frankfurt (wo auch unser Office ist). Wir haben uns von vornherein auf den Remote-Zustand eingelassen, wohlwissend, dass wir einige Kompromisse eingehen werden müssen. In den ersten 6 Jahren nach der Gründung war ich Remote Worker in Hamburg. Seit 2 Jahren bin ich nun Digitaler Nomade.

So hat alles angefangen

Besonders in der Gründungsphase, also den ersten 2-3 Jahren, war es enorm wichtig auch räumlich beisammen zu sein. Denn ein Unternehmen zusammen aufzubauen bedeutet mehr als nur am Computer zu sitzen und E-Mails zu schreiben. Vielmehr arbeiteten wir an einer gemeinsamen Vision und Kultur, die die Marke FastBill heute ausmacht. FastBill ist mehr als nur eine Finanzmanagement- und Buchhaltungs-Software für kleine Unternehmen, also auch für uns selbst. FastBill ist auch der Ausdruck für das, wie wir das Thema Finanzen und Buchhaltung für kleine Unternehmen einfacher machen wollen. Ein Thema, welches eigentlich "unsexy" ist, sind wir auf unsere ganz eigene Art angegangen. Mit Erfolg.

Natürlich ist FastBill nicht nur eine Software mir vielen Funktionen, sondern vor allem auch ein Team, was in einer ganz besonderen Arbeitskultur zusammenarbeitet. Das Team und die Kultur sind das Herzstück unserer Firma. Ohne räumliche Anwesenheit wär es sehr schwierig geworden, diese Kultur aufzubauen. Trotzdem sind sind so viel gereist wie es ging. Ob nach Hamburg, Berlin, München, oder wie hier: nach Galizien zum gemeinsamen Wellenreiten.

Noch keine Digitale Nomaden, aber zumindest schonmal unterwegs.

Wir machen Buchhaltung "sexy" - Das FastBill Gründerteam Christian und René (v.l.) im 2. Gründungsjahr

Nach 6 Jahren: Der Schritt vom Remote Worker zum Digitalen Nomaden

Etwa 6 Jahre nach der Gründung war die Firma gewachsen und und kulturell "gereift". Etwa 30 Mitarbeiter teilten zu diesem Zeitpunkt bereits unsere Vision von einer einfachen, automatisierten und papierlosen Buchhaltung. Ein großartiges Gefühl!

Für mich persönlich war diese Stabilität aber auch die Basis, um meine Remote Worker Leben in Hamburg aufzugeben und Digitaler Nomade zu werden. Bis dato hatte ich zwar schon 6 Jahren zwischen CoWorking Space (dem betahaus), Cafés und dem Home Office gearbeitet, aber ich wollte mehr.

Im Sommer 2016 beschlossen René und ich den Versuch zu wagen und zusätzlich zur räumlichen Distanz eine zeitliche Distanz über verschiedene Zeitzonen zu erlauben. Seitdem sind 2 Jahre vergangen, in denen ich gemeinsam mit meiner Frau Heidi (mit mir im Titelbild) sehr viel gereist bin und noch mehr gelernt habe.

Learning 1: Ohne Disziplin geht nichts

Als Gründer eines schnell wachsenden Unternehmens ist eigentlich jeder Tag zu kurz. Ich arbeite, wann immer ich eine freie Minute finde. Und selbst in der Freizeit ist der Kopf nie abgeschaltet. Daher war für mich Disziplin nie ein Problem. Wer aber neu als Digitaler Nomade unterwegs ist, dem wird es möglicherweise schwer fallen an den Orten zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. 

Ein CoWorking Space auf Bali ist eben etwas anderes als das gemütliche und produktiv eingerichtete Home Office in Hamburg. Wer keine Disziplin aufbringen kann und sich zu sehr vom süßen "Urlaubslifestyle" einfangen lässt, der wird unproduktiv.

Als Digitaler Nomade auf Bali

Mein Arbeitsplatz auf Bali in einem CoWorking Space

Für mich und auch für viele andere Digitale Nomaden führt dieser Umstand aber durchaus auch zu mehr Disziplin. Statt eine Zeit im Büro "abzusitzen" und zu gehen, wenn die Kollegen auch gehen, arbeiten Digitale Nomaden in der produktiven Phase des Tages deutlich fokussierter und intensiver, weil der Freizeitwert ist deutlich höher ist. Statt wie früher in Hamburg Abends einfach Einkaufen oder ins Fitnessstudio zu gehen, entdecke ich jetzt tolle Wellen, lokale Küchen und Kulturen. Ungerne warte ich damit auf das Wochenende, denn jeder Tag muss so intensiv wie möglich genutzt werden. In spätestens 4 Wochen reisen wir schliesslich schon weiter.

Learning 2: Nicht alle Aufgaben lassen sich aus der Ferne genau so gut erledigen wie vor Ort

Es gibt Aufgaben, die sich auf Reisen oder aus der Ferne einfach nicht so gut erledigen lassen wie vor Ort. Vor allem sind das Führungsaufgaben, sowie Aufgaben, die regelmäßige Treffen mit Kunden oder Kooperationspartnern erfordern. Einen Partner per Skype von einer Zusammenarbeit zu überzeugen geht zwar auch irgendwie, aber hier fehlt ganz klar die persönliche - und je nach Partner auch die professionelle - Komponente.

Digitale Nomaden können auch nur sehr schwer ein lokales Team führen. Sobald das Team 10 oder 20 Mitarbeiter umfasst (das ist meine persönliche Empfindung) und Teile davon eben nicht remote arbeiten, sondern in einem Office ohne Führungskraft, dann wird es sehr schwer hier eine emotionale, kulturelle Führung zu etablieren. Fachliche Aufgaben hingegen lassen sich auch problemlos unterwegs erledigen. Die Abstimmung mit Kollegen ist meist keine besondere Herausforderung. Spätestens zum Feedbackgespräch wird aber klar, dass die Grundlage für eine echte Bewertung fehlt. Mit Beginn meines Lebens als Digitaler Nomade habe ich damals gemeinsam mit René beschlossen, meine Führungsaufgaben nach und nach abzugeben. Seither fokussiere ich mich ausschliesslich auf fachliche Aufgaben.

Learning 3: Digitale Nomaden leben bewusster (und meist intensiver)

Je schneller und besser die Arbeit absolviert ist, desto eher wartet eine aufregende Freizeit. Als ich noch in Deutschland wohnte, hatte ich zwar bereits die Möglichkeit meine Freizeit in gewissem Maße einzuteilen. Ich kaufte z.B. vormittags ein (wenn die Supermärkte leer waren), ging auch mal morgens zum Sport (nicht abends, wenn alle gehen), und arbeitete teilweise bis spät in die Nacht (weil mich weniger Anrufe und E-Mails abgelenkt haben). 

Seit ich nun aber Digitaler Nomade bin, lebe ich deutlich intensiver und bewusster. Wer alle 4 Wochen woanders lebt, erlebt immer wieder den Reiz des Neuen. Ich surfe, ich entdecke, ich esse, ich lerne über Menschen und Kulturen, und das nahezu jeden Tag, 365 Tage im Jahr. Als Digitaler Nomade reise ich an Orte, an denen ich surfen kann, um in meinem Hobby-Sport endlich besser zu werden.

Surfen ist jedoch nicht nur ein Sport, sondern ein Lifestyle, der deutlich mehr Bewegung, Salzwasser und Sonne bedeutet. Dieser Sport bedeutet aber auch einige Stunden ohne Handy in der Hand, ohne Facebook, Instagram, ohne E-Mails. Es ist ein bewusstes Abschalten, jeden Tag. Das macht Surfen für mich zum besten Sport überhaupt.

All das hat in meinem Fall dazu geführt, dass ich intensiver lebe. Ich bin motivierter und fokussierter beim Job und lebe meine Freizeit deutlich bewusster. Was ich in den letzten 2 Jahren erlebt habe übersteigt vermutlich die gesammelten Freizeitaktivitäten der letzten 7 Jahre in Hamburg um ein Vielfaches.

Aber...

Learning 4: Struktur ist auch etwas Gutes

Das ständige Reisen bedeutet auch jede Menge Ungewissheit und Organisationsaufwand. Wer alle 4 Wochen woanders leben will, der muss sich auch alle 4 Wochen eine neue Bleibe suchen, Flüge buchen, sich um Visa kümmern, usw. Als Digitales Nomaden-Paar in den Mid-Dreißigern sind unsere Ansprüche etwas höher als es noch als Backpacker Anfang 20 war. Wir haben kein festes zu Hause mehr, also wollen wir uns in den vier Wänden auf Zeit wohl fühlen. Gleichzeitig soll die Infrastruktur passen (WiFi) und der Weg zum Surfspot nicht zu weit sein. Ausserdem muss die Bude ins Budget passen. Wer immer nur per Airbnb mietet oder in Hotels wohnt, der zahlt auf jeden Fall mehr als die ortsübliche Miete. Ein Monat Bali kann da auch schonmal an die Monatsmiete in Hamburg ran kommen. Das macht den Lifestyle an dieser Stelle zumindest teurer.

All der Aufwand kostet aber auch Kraft. Wir selbst wurden nach 1,5 Jahren etwas müde von dem viele Organisieren und haben uns danach gesehnt wieder einen Ort zu haben, an dem wir mal länger als vier Wochen bleiben können. Also haben wir uns auf die Suche begeben und letztlich ein Haus im Surfer-Paradies Portugal gemietet und uns dort nett eingerichtet. Natürlich am Strand und in Laufreichweite zum Surfspot. 

Für uns ist dieses Haus nun eine Art Basislager, von dem aus wir weiterhin aufbrechen, wenn wir das möchten. Auf der anderen Seite können wir auch mal länger bleiben, wenn uns danach ist und wir einfach mal durchatmen wollen. 

Learning 5: Nomaden müssen besonders flexibel sein

Um 16 Uhr im Meeting sein? Kein Problem, wenn du im Office bist. Wenn du aber mitten im Dschungel sitzt oder 12 Stunden Zeitverschiebung hast, dann muss man als Digitaler Nomade für solche "Standardsituationen" etwas mehr Flexibilität aufbringen.

Gegen die große Zeitverschiebung hilft nur eines: Lange wach bleiben oder sehr früh aufstehen. Als ich an Kanada´s Westküste mit 9 Stunden Zeitverschiebung lebte, gingen meine Tage schon morgens um 5 Uhr los um wenigsten noch ein paar Stunden Überschneidung mit den Kollegen in Deutschland zu haben. In Neuseeland und Australien wurde ich zur Nachteule (12 Stunden Zeitverschiebung). Länger wach bleiben fällt mir leichter als früher aufzustehen.

Besonders herausfordernd wird es, wenn bei dem Meeting nicht nur zwei Zeitzonen abgestimmt werden müssen, sondern 3 oder 5 oder mehr. Spätestens beim "All Hands" Meeting alle 4 Wochen kommt dieser Tag bei FastBill. Was immer gleich ist: Wer Remote oder als Nomade arbeitet, muss sich an die "Mutterzeit" im heimischen Frankfurt anpassen.

Neben der Zeitzone ist aber auch das Internet nicht immer selbstverständlich. In West-Java z.B. gab es per SIM Karte zwar zuverlässiges 3G Internet, was für die meisten Aufgaben im Arbeitsalltag ausreicht. Für Video-Telefonate per Skype oder Slack hingegen war das zu wenig. Also bin ich mit dem Roller zum nächsten Funkmast gefahren (wo es LTE gab) und habe mir ein schattiges Plätzchen zum telefonieren gesucht. Jetzt war die Verbindung nicht mehr das Problem, sondern die netten Menschen im Hintergrund, die sich fragten, was ich da so mache und das Telefonat mit einem netten Gruss bereichert haben.

Learning 6: Nicht jeder will Digitaler Nomade sein

Digitale Nomaden leben einen Lifestyle, den viele gar nicht leben wollen. So schön das Reisen und die Flexibilität auch sind, so schön können auch ein zu Hause und eine feste Struktur sein. 

Wer mal raus will, der hat heute viele Möglichkeiten: Urlaub (ggf. auch unbezahlt), ein Sabbatical oder eine längere Reise zwischen zwei Jobs. 

Reisen bedeutet auch, dass es kein festes soziales Umfeld gibt. Keine Freunde, mit denen man jede Woche im Stadtpark grillt. Besonders für Familien wird das Nomadentum spätestens mit der Schulpflicht erheblich schwerer. Hier bleibt eigentlich nur noch die Flucht in ein Land ohne Schulpflicht. Ob das fehlende soziale Umfeld das beste für die Kinder ist, muss jeder selbst bewerten. 

Auf der anderen Seite habe ich auch gelernt zu akzeptieren. Das Modell "Digitaler Nomade" passt nicht in traditionelle Denkmuster. Mittlerweile versuche ich mich auch nicht mehr zu erklären sondern sage einfach "Danke", wenn mir jemand "einen schönen Urlaub" wünscht. Irgendwie ist das ja auch eine Form der Bestätigung. Ich lebe und arbeite dort, wo andere Urlaub machen.

Mein Fazit nach 2 Jahren Digitalem Nomadentum

Digitaler Nomade zu werden war für uns eine gute Entscheidung. Je mehr wir reisen, desto weniger glauben wir gesehen zu haben. All die Eindrücke, an die mich meine Fotosammlung auf dem Handy, mein Facebook- und mein Instagram-Profil erinnern, sind unbezahlbar.

Früher habe ich mich oft dabei erwischt wie ich sage "Wow, schon so lange her?". Heute ist es das Gegenteil: "Wow, das war erst vor 1 Jahr?". Es ist so viel passiert seither.

Wieder ein festes zu Hause zu haben ist für uns allerdings viel Wert. Vielleicht haben wir irgendwann auch mehrere feste Orte, zwischen denen wir regelmäßig wechseln. Oder wir legen immer mal wieder eine Zeit ein, in der wir uns im 4-6 Wochen-Takt weiterbewegen. Wer übrigens selbst nach passenden Orten sucht: Hier kannst du meine Favoriten zum Surfen und Arbeiten nachlesen.

Für uns ist es spannend die Zukunft noch nicht komplett verplant zu haben. Es bleibt spannend.


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