Deckungsbeitrag - so geht die Deckungsbeitragsrechnung

Moritz Lampkemeyer 31. März 2017 0
Deckungsbeitrag - so geht die Deckungsbeitragsrechnung

Der Deckungsbeitrag ist ein Begriff aus dem Controlling. Letzte Woche haben wir bereits einige KPI besprochen, doch dem Deckungsbeitrag möchten wir einen eigenen Artikel widmen. Denn mithilfe der Deckungsbeitragsrechnung kann jeder Controller schnell sehen, ob das Unternehmen Gewinn oder Verlust macht. In diesem Beitrag erfährst du, wie eine Deckungsbeitragsrechnung aussieht und welche Arten von Deckungsbeiträgen es gibt.

Der Deckungsbeitrag ist eine wichtige Grundlage für Unternehmer. 10 weitere wichtige Tipps für Gründer findest du hier.

Der Deckungsbeitrag - das einfachste unternehmerische Prinzip

Ein erfolgreiches Unternehmen muss mehr Geld verdienen, als es ausgibt - soweit, so einfach. Genau darum geht es beim Deckungsbeitrag. Der Deckungsbeitrag stellt die variablen Kosten dem Umsatz gegenüber. Die Differenz daraus sollte höher als die Fixkosten sein, um Gewinn (positives Betriebsergebnis) zu erzielen. Ist dies nicht der Fall bedeutet das ein Verlustgeschäft (negatives Betriebsergebnis).

Vereinfacht sieht die Deckungsbeitragsrechnung wie folgt aus:


Umsatz - Variable Kosten = Deckungsbeitrag
Deckungsbeitrag - Fixkosten = Betriebsergebnis

Der Deckungsbeitrag kann sich dabei sowohl auf ein einzelnes Produkt (Stückdeckungsbeitrag), als auch auf das Unternehmen als solches (Gesamtdeckungsbeitrag) beziehen. 

deckungsbeitrag beispiel deckungsbeitragsrechnung

Stückdeckungsbeitrag

Um die Wirtschaftlichkeit deiner Produkte beurteilen zu können, solltest du immer den Stückdeckungsbeitrag berechnen. Dafür nimmst du, wie oben beschrieben, den den Erlös pro Produkt und ziehst die Kosten pro Produkt ab. Das Ergebnis sollte höher als die Fixkosten sein, damit du Gewinn erzielst.

Ein Beispiel:

Du verkaufst Eiweißpulver auf Amazon. Pro Beutel beträgt dein Umsatz 15 Euro. Die variablen Kosten pro Beutel betragen 10 Euro.

Die Deckungsbeitragsrechnung dafür sieht wie folgt aus:
15€ Umsatz - 10€ Variable Kosten = 5€ Deckungsbeitrag


Die Fixkosten betragen pro Monat 100 Euro Gebühr, die du an Amazon entrichten musst. Du müsstest also jeden Monat 20 Beutel verkaufen, um für die Fixkosten eine Deckung zu erzielen und zumindest keinen Verlust zu erwirtschaften.

Aber welcher Unternehmer möchte schon einfach nur seine Kosten decken..

Break-Even Analyse

Die Break-Even Analyse bezieht sich auf das eben genannte Beispiel. Der Break-Even Point beschreibt die Absatzmenge an dem dein Unternehmen Gewinn erzielt. Im genannten Beispiel wären das 21 Beutel Eiweißpulver. Du müsstest 21 Beutel verkaufen, um nicht nur die fixen Kosten zu decken, sondern auch Geld zu verdienen. Besser wäre natürlich, wenn du direkt 200 Beutel verkaufst! 😉 

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Gesamtdeckungsbeitrag

Den Deckungsbeitrag kannst du natürlich nicht nur für einzelne Produkte berechnen, sondern auch für das gesamte Unternehmen. Im Controlling solltest du dabei vor allem der Kostenrechnung besonderen Wert zukommen lassen, denn grade als Freelancer oder KMU vergisst man hierbei die eigene eingesetzte Arbeitskraft für bestimmte Tätigkeiten oder kleinere Betriebsausgaben gerne mal.

Den Gesamtdeckungsbeitrag berechnest du, indem du den Stückdeckungsbeitrag mit der Absatzmenge multiplizierst. Die Deckungsbeitragsrechnung sieht also wie folgt aus:

Stückdeckungsbeitrag X Absatzmenge = Gesamtdeckungsbeitrag

Bei 200 verkauften Beuteln Eisweißpulvern wären das demnach 1.000 Euro, denn:
5 Euro X 200 = 1.000 Euro Gesamtdeckungsbeitrag

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