Mehr Einblick: die Vorteile der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung

Timo Wienefoet 13. April 2015 0
Mehr Einblick: die Vorteile der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung

Die Buchhaltung ist und bleibt ein leidiges Thema. Dabei wird mit wenig Zeitaufwand unerwartete Einsicht in das Kerngeschäft geliefert, bspw. über die Debitoren– und Kreditorenbuchhaltung.

Bitte wer?

Mit Kunde und Lieferant auf dem Weg zum Deckungsbeitrag – Nebenbücher sind wichtig!

Kunden und Lieferanten werden in diesen sog. Nebenbüchern geführt. Das ist in der doppelten Buchführung mit ihrer Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sinnvoll.

Wieso sollten beide Bücher statt einem Platzhalter denn zumindest die großen Kunden und Lieferanten aufweisen?

Weil sie auf jedem Beleg einfach zu identifizieren sind. Und die Stammdaten müssen sowieso gepflegt werden und sind eine Kernfunktion in jeder Buchhaltung.

Beispiel für die Vorteile der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung

Erstellen wir fiktiv in FastBill eine Rechnung über EUR 2.000 für einen Kunden, bspw. das betahaus Hamburg, so passiert in der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung:

1. Rechnung betahaus HH (Debitor) an Umsatzerlöse (GuV)

Meine Forderungen als Saldo aller Debitoren-Konten erhöhen sich wie auch der Umsatz.

2. Geldeingang Bankguthaben (Bilanz) an betahaus HH (Debitor)

Wir lassen die Buchung der Umsatzsteuer unberücksichtigt. Skonto dagegen nicht. Verbucht die Bank weniger als den Rechnungsbetrag, wird die Differenz gegen den Debitor ausgebucht.

3. Skonto (GuV) an Betahaus HH (Debitor)

Der Geschäftsvorfall mit den lieben Lieferanten passiert identisch, nur eben anders herum:

Die Kreditoren summieren sich zu den Verbindlichkeiten.

Irgendwie Pillepalle. Wo ist hier der Mehrwert?

Knackpunkt ist die Verbuchung

Wird nur auf Forderungen oder Verbindlichkeiten gebucht oder der Beleg inkorrekt zugeordnet fehlt uns etwas. Genau, der Kunde oder Lieferant. Also, wenn der Beleg auf dem Bildschirm flimmert, für eine korrekte Eingabe sorgen.

Wird dann kontinuierlich gebucht, kann aus dem Debitorenbuch direkt abgelesen werden welche Umsätze wann bei wem in Rechnung gestellt wurden und wann sie in welcher Höhe bezahlt wurden.

Mit Rechnungsnummer und Datum sind ganz selbstverständlich zwei der drei Faktoren der Geldumschlagsdauer verfügbar. Die DSO (Inkassoperiode) und die DPO (Lieferantenzahlungsziel). Und das pro Kunde und pro Lieferant. Der Deckungsbeitrag für einen Kunden oder Kostenträger steht auf einem anderen Blatt.

Wieviel % vom Umsatz zum Leben oder für die Deckung der Gemeinkosten bleibt, löst die Kosten- und Leistungsrechnung. Der erste und ein sehr großer Schritt, ist mit gut geführten Büchern getan.

Trotzdem starten Debitoren und Kreditoren auf dem Weg zum Deckungsbeitrag weit entfernt, da die Lieferanten oft nur einen Teil der Leistung darstellen. Wir sind bspw. selbst der größte Kostenblock – gesammelt eingekauft und mit Lagerzeit oder nach einem Wertschöpfungs-Prozess ausgeliefert werden. Eine direkte oder ausschließliche Zuordnung zur betrieblichen Leistung greift zu kurz.

Der Deckungsbeitrag und seine interne Leistungsverrechnung beschäftigt viele Controller.

Die Nebenbücher können helfen, bspw. wenn ein Kreditor ausschließlich einem Kunden zuarbeitet, auf der Lieferanten-Rechnung der Kunde oder das Vorhaben vermerkt ist, oder im Buchhaltungsbeleg angereichert wird.

Am Beispiel Handel sehen wir das berühmte DDNST (DannDochnNichtSoTrivial).

Die Umsatzkosten bis zur Handelsspanne könnten der Rechnung entnommen werden. Wenn wir weiter und an schwankende Einkaufspreise, Schwund, Zuschüsse zu Werbekosten und im Nachhinein festgestellte verkaufsabhängige Einkaufspreise denken, stellen wir konsterniert fest:

Wir sehen: eine Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung bietet viele Vorteile!

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