9 typische Fehler bei der Websiteerstellung und wie du sie vermeiden kannst

Maximilian Oedinger 07. Oktober 2016 0
9 typische Fehler bei der Websiteerstellung und wie du sie vermeiden kannst

Für junge, kleinere und noch nicht am Markt etablierte Unternehmen – insbesondere Start up Unternehmen – ist das Erscheinungsbild und die Darstellung der eigenen Marke, das sogenannte Corporate Identity ein absolutes Muss für eine erfolgreiche Unternehmensidentität. Die eigene Website ist eine moderne Visitenkarte, um Dienstleistungen, Produkte und Kontaktdaten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Jeder richtig eingesetzte Baustein einer Websiteerstellung ergänzt den anderen und macht danach erst den erhofften Erfolg möglich. Und doch werden bei der Websiteerstellung oftmals nicht mehr korrigierbare Fehler gemacht.

Nachfolgend zeigen wir dir die 9 markantesten Fehler bei der Erstellung einer Homepage auf, und geben dir gleichzeitig wertvolle Tipps, wie du sie mit einem Homepage-Baukasten vermeiden kannst.

1. Keine richtige unternehmerische Vorstellung für die Website

Brauche ich eigentlich einen Internetauftritt, eine Homepage? Wenn du jetzt zögerlich mit der Beantwortung bist, weil du das Startkapital für dein Unternehmen an anderer Stelle besser platziert siehst, stehst du schon vor der ersten wesentlichen Fehlentscheidung. Natürlich brauchst du eine Firmen-Website. Sie zählt zu wichtigsten Marketing-Basics einer StartUp-Phase. Eine gut durchstrukturierte Homepage, die von der Geschäftsidee, deinem Können, deinem Tatendrang bis hin zur Social Media Kompatibilität alles Wichtige beinhaltet.

Ein Homepage-Baukasten kann dir dabei helfen, schnell, einfach und kostengünstig einen professionellen Internetauftritt zu erstellen. Du benötigst dafür keine Programmierkenntnisse und kannst deine Webseite einfach nach dem Baukastenprinzip zusammen klicken.

2. Falsches Startseiten-Design deiner Homepage

Das Design einer Homepage macht den ersten Eindruck aus. Dabei geht es nicht darum, ein möglichst buntes Dekor mit typografischem Wirrwarr zu präsentieren. Die eigene visuelle Begeisterung ist zweitrangig. Ein in Unternehmensfarbe getauchter Button reicht auch nicht aus, um User intuitiv auf deiner Homepage zu fesseln. Neben dem nicht ganz unwichtigen Eyecatch – Charakter einer Website, zugegeben, birgt die Anforderung eines guten Designs die Auseinandersetzung mit der Zielgruppe. User haben nur eine kurze Zeit der Aufmerksamkeit. Sie klicken sich sekundenschnell durchs Netz. Daher gehört auf die Startseite das Wesentliche um den User zu fesseln.

Vor allem kleine Unternehmen sind deshalb mit einem Homepage-Baukasten gut beraten – aus einer Auswahl professioneller Vorlagen kann einfach der eigene Favorit ausgewählt und anschließend nach Belieben individualisiert werden.

3. Keine klare Kommunikation beim Content

Die beste Geschäftsidee findet keine offenen Augen und Ohren, wenn du dein Produkt oder Dienstleistung nicht perfekt auf den Punkt bringst. Was du bei deinem Internetauftritt als wichtig erachtest, muss auf potentielle Webseitenbesucher noch lange nicht zutreffen. Daher ist bei der Erstellung einer Homepage die selbst aufgesetzte Unternehmensbrille manchmal irreführend. Versuche von vornherein die Inhalte zu identifizieren, die potentielle Kunden interessieren könnten. Es bietet sich an, vorher Webseiten mit ähnlichen Produkten und/oder Dienstleistungen anzusehen. Bringe deinen Content, deine Marke aus Sicht eines Users auf den Punkt.

4. Zu viel Text, Bilder und Videos

Dass eine Website Informationen geben soll, ist logisch und eigentlich auch Sinn der Sache. Zu viele Informationen sind aber kontraproduktiv. Eine Website sollte dem Besucher konkreten Mehrwert bieten, ohne den Charakter eines Buches zu haben. Der richtige Weg heißt: klar und präzise formulierter Text in Kombination mit beispielsweise einem „Call-to-Action“-Button. Das gleiche gilt für Bilder und Videos. Zu viel davon verwirren und hemmen zusätzlich noch die Ladegeschwindigkeit der Website.

Also: Qualität vor Quantität. Zudem wirken selbstgeschossene Schnappschüsse, ob starr oder bewegt, oft unprofessionell und können den Gesamtwert deiner Präsentation mindern. Weniger ist daher oftmals mehr.

5. Komplizierte Homepage Navigation

Es scheint ein verbreitetes Phänomen zu sein, dass man als Unternehmer jede Facette seines Geschäfts als relevant und wichtig ansieht. Die Folge ist, dass sich in der Navigationsebene eine Vielzahl von Untermenüs und Unter-Untermenüs tummeln. Solche vollgestopften Navigationen verwirren eher als dass sie nutzen. Und verwirrte User steigen erfahrungsgemäß sofort aus der Homepage aus. Eine übersichtliche und einfache Navigation ist angesagt und zielführender.

6. Einfaches Kontaktformular – Fatales Vergessen auf der Homepage

Durch einfache Kontaktformulare ausgelöste Kontaktanfragen landen nicht selten in Spamordner ähnlichen Postfächern, deren Beantwortung mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen dauern. Was folgt sind Frust beim Absender und negative Assoziation zum jeweiligen Unternehmen. In Zeiten schneller Kommunikation ein Unding.

Achte darauf, dass der User das Kontaktformular nicht nur schnell und einfach finden kann, sondern prüfe auch regelmäßig deine E-Mails, um möglichst zeitnah auf Anfragen antworten zu können. Bei einem Homepage-Baukasten lassen sich Kontaktformulare mit nur wenigen Klicks auf der eigenen Seite integrieren.

7. Ich brauche keine suchmaschinenoptimierte Website – Wirklich?

Die Einschätzung von Unternehmen, sie seien über ihren Domainnamen genügend im Netz präsent ist nicht nur falsch sondern auch fahrlässig. User, die deine Geschäftsidee noch nicht kennen, suchen nicht nach deinem Namen. Sie geben relevante Begriffe in Suchmaschinen ein und nutzen die Ranking abhängigen besten Angebote die Google ihnen auf der ersten Seite präsentiert.

Durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) kannst du die Platzierung deiner Website verbessern. Auch hierbei kann dir ein Homepage-Baukasten helfen: Oftmals sind die bei Baukästen erstellten Webseiten von Beginn an Google-Optimiert. So braucht man sich zum Beispiel um fehlende Meta-Angaben keine Sorgen mehr zu machen.

8. Keine mobile Website

Eingetretene Pfade mögen bequem sein. Es reicht aber nicht mehr aus, eine Website einmal zu designen, und gut ist es. Beim „Responsive Webdesign“ (RWD) wird die Website, besser gesagt die Benutzeroberfläche, den unterschiedlichen Eigenschaften aller Endgeräte wie Tablet oder Smartphones angepasst und eine optimierte Darstellung garantiert. In Deutschland gewinnt die Zahl der mobilen Onlinenutzer immer weiter an Bedeutung.

Die von Baukästen angebotenen Designs sind häufig responsive gestaltet, so dass du dir keine Sorgen darüber machen musst, ob deine Website auf allen Endgeräten richtig angezeigt wird.

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9. Die Website steht – Jetzt habe ich Ruhe

Deine Website ist der direkte Draht zu deinen Kunden. Mit dem einmaligen Erstellen ist es aber nicht getan. Wenn du glaubst, dass deine Website eine einmalige Präsentation deines Produktes oder Dienstleistung mit unverrückbarem Status Quo ist, waren alle bisherigen Bemühungen umsonst. Du entwickelst dich ja auch weiter. Ergo, erfordert eine erfolgreiche Website kontinuierliches Optimieren, Nachrüsten und Anpassung bestehender Inhalte. Ganz gleich, mit welchem Content-Management-System (CMS) deine Homepage erstellt ist.

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