8 Gründe für studentische Mitarbeiter in Startups

Fabian Schröder 13. Oktober 2017 1
8 Gründe für studentische Mitarbeiter in Startups

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in Unternehmen und damit ein wesentlicher Teil deines Startups ist das Team. Du brauchst vor allem flexible Mitarbeiter, denn am Anfang gibt es wahrscheinlich noch keine wirklich geregelten Zeiten und Abläufe. Idealerweise findest du Mitarbeiter, die mit Begeisterung und Interesse bei der Arbeit sind. Warum genau studentische Mitarbeiter eine Bereicherung für dein Startup sein können, erfährst du jetzt.

Diese Gründe sprechen für Studenten

Wer an Studenten denkt, hat vielleicht immer noch das Klischee vom langhaarigen Langzeitstudenten im Kopf, der sich außer für die nächste Party, für nichts wirklich motivieren kann. Früher war das vielleicht tatsächlich so, doch mittlerweile haben sich die Zeiten geändert und viele Studenten glänzen bereits während ihres Studiums mit Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und jeder Menge Motivation. Warum du für dein Startup studentische Mitarbeiter in Erwägung ziehen solltest?

1) Studenten sind Digital Natives.

Du musst sie nicht lange in Social Media-Aufgaben schulen – das haben sie sich schon längst selbst beigebracht, keine Sorge. Geschickt die Community managen, Hashtags setzen, die günstigste Uhrzeit für Facebook-Posts abschätzen etc.: Die Chancen, dass „dein“ Student solche Dinge sehr gut im Griff hat, sind hoch. Studenten können dir helfen, out there zu sein. Das gilt online, aber auch durch Mundpropaganda.

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2) Studenten geizen nicht mit MS-Office-Kenntnissen.

„Exzellente Kenntnisse in Word, Excel, PowerPoint“ ist eine Phrase, die in so ziemlich jedem Lebenslauf steht. Je nach Alter des Bewerbers kann das aber auch eine ordentliche Beschönigung sein. Bei Studenten kannst du davon ausgehen, dass du sie nicht in die grundlegendsten Office-Programme einlernen musst. Kein Studium lässt sich nämlich erfolgreich durchziehen, wenn man nicht zumindest ab und zu mit diesen Tools arbeitet. Mit ein bisschen Glück erwischst du vielleicht sogar einen Grafik-Studenten und kannst dich über Photoshop-Kenntnisse und Co. freuen.

3) Sie kosten dich weniger.

Das heißt natürlich nicht, dass du Studenten umsonst arbeiten lassen solltest, aber wenn du zum Beispiel einen Werksstudenten beschäftigst, zahlst du nur seinen Lohn und den Rentenversicherungsbeitrag und kannst ihm trotzdem bis zu 20 Stunden einteilen. Damit sparst du dir diverse sonstige Versicherungskosten, die bei Vollzeitangestellten anfallen. Ein Blick auf die unterschiedlichen Anstellungsmöglichkeiten von Studenten lohnt sich!

4) Sie haben ein modernes Mindset.

Ältere Generationen sind mit der Einstellung aufgewachsen, einen Beruf zu lernen und ihn dann bis zur Pensionierung auszuüben. Junge Leute heutzutage wissen, dass das eine sehr unwahrscheinliche Perspektive ist und sind dementsprechend offen für Neues. Ein Student wird kein Problem damit haben, unterschiedlichste Aufgaben zu erledigen.


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5) Sie brauchen dich auch.

Jeder Student weiß, dass Praxiserfahrung fast genauso wichtig ist wie das Abschlusszeugnis. Auch wenn dein Startup vielleicht nicht ganz zur Studienrichtung eines Bewerbers passt, wird ihm dennoch bewusst sein, dass sich eine Berufstätigkeit neben dem Studium später sehr gut im Lebenslauf macht. Immerhin zeugt das von Belastbarkeit. Noch besser ist für ihn ein gutes Arbeitszeugnis, also wird er sich dementsprechend ins Zeug legen.

6) Es kann mehr draus werden.

Wenn die Chemie stimmt und der Student wirklich gut in dein Startup passt, ist das gute Arbeitszeugnis Ehrensache. Aber wer sagt, dass eure Zusammenarbeit überhaupt enden muss? Wenn du die Stelle attraktiv gestaltest und ihr ein harmonisches Team seid, wird es dem Studenten umso schwerer fallen, euch irgendwann zu verlassen. Es kann also durchaus sein, dass „was Festes“ aus eurem Job-Flirt wird und du dir mit dem Studenten einen Mitarbeiter an Bord holst, der dir dauerhaft erhalten bleibt.

7) Studenten haben weniger Hemmungen.

Wie auch bei den Office-Anwendungen gilt: In fast keinem Studium kommt man um Präsentationen herum. Das heißt auch, dass Studenten vergleichsweise oft ihre Komfortzone verlassen müssen und mit der Zeit Routine bekommen, was öffentliches Sprechen angeht. Wenn du also auf Mitarbeiter angewiesen bist, die auf Leute zugehen und ungezwungen reden können (z.B. im Verkauf), triffst du mit einem Studenten sicher keine schlechte Wahl.

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8) Sie haben Durchhaltevermögen.

Ein Studium kann sehr frustrierend sein, und trotzdem ist Aufgeben keine Option, wenn man erstmal eine gewisse Zeit investiert hat. Ein studentischer Mitarbeiter wird also tendenziell Erfahrung damit haben, sich durch schwierige Phasen zu hangeln und nicht gleich das Handtuch zu werfen. Das gilt für die Uni, aber auch dann, wenn es in der Anfangsphase in deinem Startup vielleicht mal stressig wird.

Wie du motivierte Studenten findest

Vor allem in kleinen Teams ist es extrem wichtig, dass man sich untereinander gut versteht und permanent im regen Austausch steht. Je besser dein zukünftiger Mitarbeiter ins Team passt, desto erfolgreicher wird er auch seine Arbeit erledigen. Der logischste Weg ist wahrscheinlich die Stellenausschreibung an verschiedene Fakultäten zu schicken und aus den meist vielen Bewerbungen deinen Wunschkandidaten auszuwählen. Leider bewirbt sich hier meist die breite Masse und das Selektieren kann mitunter aufwendig werden.

Ist dir das zu mühsam, kannst du auch Facebook, LinkedIn, XING und Co. verwenden, um deine freie Stelle zu promoten. Hier ist die Anzahl an Bewerber meist wesentlich geringer und viele kennen dein Startup eventuell schon aus ihrem Netzwerk an Freunden.

Wenn es schnell gehen soll und du das Selektieren der passenden Arbeitskraft Profis in die Hand gibst, dann stehen die Chancen bestimmt am besten, dass du deinen Wunschkandidaten findest. Schließlich weiß die erfahrene Personalberatung ganz genau, wer der richtige „Fit“ für dein Startup ist. Abgesehen davon triffst die Endentscheidung ohnehin du selbst!

Fazit: No risk, no fun

Ein paar Dinge sollten dir natürlich bewusst sein, wenn du einen Studenten beschäftigst. Dazu gehört die Tatsache, dass Studenten eben unter anderem deshalb arbeiten, weil sie ihren Lebensunterhalt verdienen wollen bzw. müssen. Wenn du Pech hast, ist dein neuer Mitarbeiter also unmotiviert und du musst ihm ständig auf die Finger schauen, damit er seinen Job ordentlich macht.

Andererseits ist es aber auch unwahrscheinlich, dass ein geldgieriger Student sich bei einem Startup bewirbt. Denn dass dort zunächst Arbeit gefordert ist, bevor es um großen Gewinn geht, ist nur logisch. Ein gewisses Risiko ist also für beide Seiten da. Mit ein bisschen Vertrauen ist das aber kein Hindernis, sondern eure große Chance!

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1 Kommentar

  • Hallo Fabian,
    sehr guter Beitrag. Es klingt wirklich sinnvoll Studenten einzustellen. Als Steuerberater fallen mir natürlich auch die steuerlichen Vorteile auf. Wirklich gut zusammengefasst. Weiter so.
    Grüße aus Hannover
    Michael

Was denkst du?

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