Wer mit kleinen Projekten groß rauskommen will hat´s schwer – doch bei großen Projekten fühlen sich viele Freelancer überfordert. Hier möchte ich Euch kurz zeigen, wie, mit guter Projektkommunikation und einem funktionierenden Netzwerk, jeder Selbstständige auch große Projekte stemmen kann. Anstrebenswert sind umfangreiche Projekte in jedem Fall, denn ein Großprojekt mit entsprechendem Budget gibt längerfristige Absicherung und eine gute Referenz.
Trend Outsourcing
Viele Unternehmen nutzen die Chancen des Marktes und geben komplette Projekte aus der Hand. Diesen Trend kann man nutzen, wenn man in der Lage ist Komplettlösungen anzubieten und auch abzuwickeln. Da Großaufträge aber kaum alleine gemeistert werden können, ist hier ein funktionierendes Netzwerk äußert wertvoll, denn es erlaubt, im Idealfall, Leistungen anzubieten, die man alleine nicht erbringen kann. Dazu gibt es einmal den Weg mit anderen Dienstleistern Kooperationen einzugehen oder selbst zum Auftraggeber zu werden und Dienstleistungen einzukaufen.
Kooperationen eingehen
Kooperationen haben den Vorteil, dass die Beteiligten mit vereinten Kräften und einem gemeinsamen Interesse an ein Projekt herangehen. Im Idealfall kann man dabei von dem entstehenden Wissensaustausch profitieren und auch die Kontakte der Kooperationspartner nutzen. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass man gegenüber dem Auftraggeber als Team auftreten kann und nicht befürchten muss, als Einzelkämpfer für nicht kompetent genug gehalten und gegen z.B. eine Agentur ausgetauscht zu werden.
Kooperationspartner findet man am Besten im eigenen Netzwerk, kann aber auch über Portale wie gruendenimteam.de, projektwerk.de oder gulp.de geeignete Kandidaten suchen.
Da man oft sehr eng zusammenarbeitet, ist es besonders wichtig, im Vorfeld, vielleicht anhand eines kleinen Projektes, zu erproben, ob man wirklich die gleichen Ziele verfolgt und effektiv zusammenarbeiten kann.
Dienstleistungen und Spezialisten einkaufen
Spezielle Leistungen kann man durchaus auch selbst einkaufen. Sie sollten aber nicht den größten Teil des Projektes ausmachen, da der Auftraggeber sonst leicht annehmen könnte, dass er besser jemand anderen mit dem Projekt beauftragt hätte.
Dienstleister findet man z.B. bei freelancer-market.de, freelancer.de, gulp.de oder ebenfalls bei projektwerk.de. Aber immer daran denken, dass wenn man als Team auftritt oder mit diversen Subunternehmern, der Auftraggeber natürlich auch das Recht hat nachzufragen, mit wem ihr da als Team auftretet und sich ggf. die Subunternehmer auch mal anschauen möchte.
In jedem Fall erfordert ein großes Projekt mit vielen Beteiligten einen hohen Projektmanagementaufwand. Der Nachteil unterschiedlicher Arbeitsstandorte muss mit erhöhter Kommunikation und aktiver Abstimmung ausgeglichen werden. Das geschieht über Projektkommunikation, die alle Beteiligten eines Projektes, sowohl auf organisatorischer Ebene als auch auf ausführender Ebene umfassen sollte:
Projektabstimmung
Für die erfolgreiche Projektentwicklung ist es entscheidend alle Beteiligten stets auf demselben Projektstand zu halten.
In wichtigen Abstimmungsphasen und gerade auch in der Endphase von Projekten (z.B. vor dem Erreichen wichtiger Meilensteine) ist es entscheidend alle Kompetenzträger stets direkt erreichen zu können, um auf kritische Momente sofort reagieren zu können. Dies kann z.B. klassisch durch direkte Kommunikation Face-to-Face, über Telefon oder Videokonferenz geschehen.
Im Laufe des Projektes ist dies allerdings nicht mehr umsetzbar; über einen längeren Zeitraum kann man nicht immer alle Beteiligten an einen Tisch bringen.
Hier setzt man am Besten auf indirekte Projektinformation, bei der die aktuellen Informationen von den Beteiligten abgerufen werden können.
Ich empfehle dazu die Projektabwicklungstools von FastBill. Die Anmeldung ist kostenlos und es stehen Euch zahlreiche nützliche Features zur Verfügung:
Über die Auftragsliste kann z.B. festgelegt werden, welche Schritte von wem im Folgenden ausgeführt werden und welchen Stand Aufträge aktuell haben. Über die neue Todo-Liste können Projektschritte noch genauer geplant und abgestimmt werden.
Hilfreich ist vor allem auch ein gemeinsames Dokumentenmanagement, bei dem alle Daten und Unterlagen zum Projekt stets zugänglich und von allen nutzbar sind.
Als besonderes Feature werden alle Projektbeteiligten per Newsletter kontinuierlich über den Projektfortschritt auf dem Laufenden gehalten.
Mit viel Engagement und diesen Abstimmungsmaßnahmen steht einem erfolgreichen Projekt eigentlich nichts mehr im Wege
.
Mehr Infos zum Thema Tools für´s Projektmanagement gibt´s auch hier, in dem Eintrag zum Thema „den Überblick über Projekte behalten“.
Ich wünsche noch viel Erfolg bei den nächsten Projekten und freue mich über weitere Tipps und Kommentare.
Hier noch ein paar weiterführende Links zum Thema:
- Gründerblatt.de (ausführliche Tipps zu Kooperationen)
- Projektwerk.de (große Plattform für Auftraggeber und Dienstleister)

